Der Remkersleber Tierschutzverein "BördeTiere" sucht für seine Katzen neue Besitzer oder auch Pflegeeltern, die sich bis zur Vermittlung sachkundig um die Tiere kümmern möchten. Momentan kümmern sich die Verreinsmitglieder um 18 Stubentiger.

Remkersleben l Die drolligen Vierbeiner gehören zu den beliebtesten Haustieren - und eben jene möchte der Verein in Kürze gern an Katzenfreunde abgeben.

"Es wäre schön und hilfreich, wenn sich Interessenten bei uns melden würden", sagt Thorsten Neuberg, Mitglied des Vereinsvorstandes. "Acht Jungtiere ziehen wir im Moment bei uns auf. Den Besuch beim Tierarzt haben sie bereits hinter sich, so dass sich neue Besitzer auf entwurmte und geimpfte Kätzchen freuen können", erklärt er. Sinnvoll wäre, wenn sich potenzielle Besitzer für zwei Tiere entscheiden. "Einzelhaltung wäre der Entwicklung der Katzen nicht zuträglich. Sie wollen miteinander spielen und sich beschäftigen", so die stellvertretende Vereinsvorsitzende Janine Neuberg.

Der Verein begleitet künftige Besitzer auch nach dem Erwerb der Tiere, steht mit Rat und Tat hilfreich zur Seite. Sich für ein Haustier zu entscheiden, heißt Verantwortung zu übernehmen. Nicht immer gehen Idealvorstellungen mit der Realität konform. "Katzen sind nicht immer süß, kuschelig und anschmiegsam. Sie haben ihren ganz eigenen Charakter", macht Thorsten Neuberg klar. So werden frei lebende Tiere nach der Vorstellung beim Tierarzt auch dort wieder in die Freiheit entlassen, wo sie aufgenommen wurden. Diesbezüglich ist ein Projekt gestartet worden, berichtet der Verein.

"Um die Population unter Kontrolle zu halten, haben wir ein Kastrationsprojekt auf den Weg gebracht."

Janine Neuberg

"Um die Population unter Kontrolle und in erträglichem Maß zu halten, werden die Tiere aufgenommen und kastriert. "Damit verhindern wir eine überbordende Nachkommenschaft an Katzenbabys", erläutert Janine Neuberg. Vor- und Nachkontrolle sind wichtig für den Tierschutzverein. "Den Tieren soll es in ihrem neuen Zuhause gut gehen. Daher schauen wir uns die Besitzer an, statten ihnen nach der Vermittlung Besuche ab und beantworten Fragen."

"Mit der Schutzgebühr von 50 Euro decken wir nur teilweise die Kosten beim Tierarztbesuch."

Thorsten Neuberg

50 Euro Schutzgebühr werden bei Abgabe pro Jungtier fällig. "Damit decken wir nur teilweise die Kosten, die durch den Besuch beim Tierarzt entstehen. Da werden für Präventivmaßnahmen durchaus 80Euro fällig. Daher sind wir für jede Spende dankbar", wünscht sich Thorsten Neuberg.

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