Neue Wege geht die Ortschaft Langenweddingen, um ihre Senioren zu ehren. Sie werden zu einer zentralen Feierstunde in das Bürgerhaus eingeladen.

Langenweddingen l "Wir gratulieren zum Geburtstag, hoch sollen sie leben", sangen am Montag 20 Mädchen und Jungen der Nestflüchtergruppe der Langenweddinger Kindertagesstätte "Spatzennest" im Bürgerhaus. Die Kinder waren mit ihren Erzieherinnen Jana Schweigel und Manon Loof mit einem Programm zu Gast, das sie vor Langenweddinger Senioren aufführten, die in diesem Jahr besondere Geburtstage feierten.

Zu Gast im Bürgerhaus waren Elfriede Maahs, Rita Klenner und Manfred Wachtel. Die beiden Damen und der eine Herr feierten in diesem Jahr ihre 80. Geburtstage und sind deshalb von Langenweddingens Ortsbürgermeisterin Jutta Spurek (Linke) im Namen des Rates zur einer kleinen Feierstunde eingeladen wurden. "Wir wollen auf diese Art und Weise unsere Senioren ehren, die ihre 80., 85., 90., und 95. Geburtstage in einem Jahr feierten", sagte sie zum Hintergrund der Veranstaltung. Bislang sei es so gewesen, dass die "Spatzennest"-Kinder die Senioren immer zu deren Geburtstagen bei ihnen Zuhause mit einem Programm erfreuten. Dieses sei jedoch nicht mehr möglich, da der Aufwand zu groß sei. Deshalb die Idee, einmal im Jahr eine zentrale Feierstunde für die älteren Herrschaften im Langenweddinger Bürgerhaus zu veranstalten. "Ich lebe schon immer in Langenweddingen", sagte Elfriede Maahs, die erst kürzlich ihren 80. Geburtstag feierte. Genau wie Rita Klenner und Manfred Wachtel, die ihre 80. Ehrentage in Langenweddingen im Sommer begingen.

Bei der Geburtstagsfeier erlebten die Senioren nicht nur das liebevoll von den Kindern vorgetragene Programm aus Gesang und Tanz. Die Kinder erfreuten die Senioren zudem mit kleinen Geschenken und Glückssternen. Gastgeberin Jutta Spurek umsorgte aufmerksam ihre betagten Gäste mit Kaffee und Kuchen. Zudem gesellte sich Sülzetal-Bürgermeister Jörg Methner (SPD) zu den Jubilaren, um ihnen die Glückwünsche und die Hochachtung der Einheitsgemeinde zu überbringen. "Nehmen Sie noch so lange am gesellschaftlichen Leben der Gemeinde teil, wie es Ihnen möglich ist", sagte er. Methner war sich für keinen Spaß zu schade und schlüpfte mit Krone und Luftballon unter dem Jackett in die Rolle des Königs Dickbauch.

 

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