In Dodendorf sorgen Hinterlassenschaften von Hund oder Pferd für wachsenden Unmut. Ortschaftsrat und stellvertretender Ortsbürgermeister Michael Schmitz appelliert an die Vernunft der Tierhalter, den Tierkot zu beseitigen.

Dodendorf l Schmitz wendet sich explizit an die Freunde der genannten Vierbeiner und wirbt um deren Mitwirkung bei der Beseitigung der Exkremente, die Fußwege und Straßen verschmutzen würden. Er ist selber sei großer Tierliebhaber und habe Jagdhunde für die Jägerschaft in seiner damaligen Funktion des Haupthundeführers ausgebildet.

"Ist es für uns wirklich ein zu großer Aufwand, die Hinterlassenschaften unserer Vierbeiner zu beseitigen?"

Michael Schmitz, stellvertretender Ortsbürgermeister Dodendorf

"Ich kann auch mit Fug und Recht behaupten, dass unsere Tiere alles für uns, alles für ihren Menschenfreund machen würden, was ihnen gefallen würde, was ihnen Freude bereitet", erklärt Michael Schmitz. "Unsere tierischen Kumpel würden für uns sogar auf die Toilette gehen, wenn sie es nur könnten. Sie würden sogar die Toilettenbürste benutzen, weil sie wüssten, dass uns das gefällt."

Da sie es eben nicht können, seien sie in dieser Beziehung ganz auf ihren Menschenpartner angewiesen, sagt der stellvertretende Ortsbürgermeister. "Ist es denn wirklich für uns ein zu großer Aufwand, unseren Tierfreunden dabei zu helfen?", fragt Schmitz.

Bußgeld bis 5000 Euro droht laut Verordnung

Dass die Restprodukte - ob von Hund oder Pferd - nicht zur Verschönerung des Ortsbildes beitragen, ist unstrittig. Hinzu kommt noch, dass bei Regen diese Haufen mit in die Straßenentwässerung gespült werden und zu Verstopfungen führen können.

Jörg Methner, Bürgermeister der Gemeinde Sülzetal, verweist auf die Gefahrenabwehrverordnung. Darin ist die Pflicht, die tierischen Hinterlassenschaften zu beseitigen, festgeschrieben. Wer dagegen verstößt, handelt ordnungswidrig und es drohen Geldbußen bis zu 5000 Euro.

Gemeindebürgermeister, stellvertretender Ortsbürgermeister und Ortschaftsrat werben für mehr Aufmerksamkeit hinsichtlich dieser Problematik. Sie appellieren an die Tierhalter, sich der Verantwortung zu stellen. "Wir alle wollen ein sauberes Dodendorf", lautet Michael Schmitz` Appell an die Tierbesitzer.

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