Rund 150 Mitglieder aus 14 Vereinen zog es am Sonnabend auf den Kreisschützenball in das Kulturhaus in Gröningen. Zuvor wurden auf dem örtlichen Schützenplatz die Kreiskönige ausgeschossen.

Gröningen l Eröffnet wurde der Tag mit dem Kreiskönigsschießen am Sonnabendvormittag bereits um 9 Uhr. Geschossen wurden jeweils zehn Schuss mit dem Luftgewehr. Den Wettkampf leitete Kreissportleiter Ingo Abel, der am Nachmittag auch alle Ergebnisse auswertete.

Um 19 Uhr wurde durch den Präsidenten des Kreissportschützenverbandes, Michael Hecht, der Schützenball des Altkreises Oschersleben im Kulturhaus in Gröningen eröffnet. Nach der feierlichen Begrüßung aller Anwesenden sowie des Ehrengastes, des Geschäftsführers des Landesschützenverbandes Sachsen-Anhalt (LSV), Heiko Weidner, gab der Präsident den Startschuss für den Einmarsch der Vereinskönige mit ihren jeweiligen Vereinsfahnen.

Daran folgte die Pokalübergabe des "Großen Preises der Kreissparkasse Börde". Dieser war bereits im Sommer in Wulferstedt ausgeschossen worden. Den ersten Platz bei den Männern belegte Frank Melchert aus Eilsleben. Bei den Frauen durfte sich Julia Schmiedke aus Krottorf über einen Pokal freuen. Bester Schütze bei den Senioren war der Hordorfer Lutz Wernicke. Unter den Nachwuchsschützen erzielte die Eilsleberin Fabienne Lange die besten Ergebnisse.

Nach der Siegerehrung eröffnete Präsident Michael Hecht das reichhaltige Buffet. Im Anschluss daran fand unter der Leitung des Kreissportleiters Ingo Abel die Proklamation der Kreismajestäten statt. Bester Schütze des Vormittags war bei den Männern Gisbert Schulze aus Hordorf. Die neue Kreiskönigin wurde Annerose Schwieger vom Schützenverein Beckendorf/Neindorf, während unter den Nachwuchsschützen Michelle Becker aus Krottorf am besten schoss und damit zur Jugendkönigin gekrönt wurde.

Moderator des Abends war der Kreisportleiter Ingo Abel. "Mit ihm steht und fällt der Kreisschützenball", hob Carla Vollmer vom Kreissportschützenverband gegenüber der Volksstimme hervor. Auch die Vorbereitung und die Durchführung des Wettkampfes, die Auswertung und das anschließende Drucken der Urkunden habe in seinen Händen gelegen. "Während alle einen ausgelassenen Tag erleben durften, hatte Ingo Abel die ganze Arbeit. Erst am späten Abend ist er zur Ruhe gekommen und konnte dann auch ein wenig die Feierstimmung genießen", bedankte sich Carla Vollmer im Namen des Verbandes.

   

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