Der Seehäuser Edmund Reschke hat am Sonnabend im Bürgerhaus "Zur Sonne" seine Autobiografie vorgestellt. 80interessierte Gäste waren der Einladung gefolgt, um der Lebensgeschichte des 78-jährigen Autors zu lauschen.

Seehausen l Mit der Buchpräsentation hat Edmund Reschke ein neues, gleichsam spannendes Kapitel seines Lebens aufgeschlagen.

Ortsbürgermeister Eckhard Jockisch ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls vor Ort zu sein und alle Anwesenden zu begrüßen. "Ich stelle fest, dass Edmund Reschke der erste Seehäuser ist, der ein Buch über sein Leben geschrieben hat. Dafür zollen wir ihm großen Respekt", bemerkte Jockisch in seiner Ansprache.

Im Anschuss ergriff Verleger Harry Ziethen das Wort beschrieb die Motivation, ein Buch dieses Inhalts zu veröffentlichen. "Es ist wichtig, dass Zeitgeschichte von denen festgehalten wird, die sie erlebt haben. Dabei ist es wichtig, dass die Autoren ihren Standpunkt und ihre Sicht auf ihr Leben darstellen können, um dadurch mit ihren Lesern in eine Zwiesprache zu kommen. Diese wird dann besonders lebendig, wenn die Leser entweder ganz andere Erinnerungen haben oder sich in ihrer eigenen Biografie bestärkt fühlen."

Edmund Reschkes Aufregung, wie sein Werk vom Publikum wohl angenommen wird, sollte sich recht schnell legen. "Ich glaube, dass die Lesung bei meinen Gästen recht gut angekommen ist", freute sich der Senior über die positive Resonanz auf die Dokumentation seines Lebens, die auf 184 Seiten, bebildert mit Fotos aus privaten Alben, festgehalten ist.

Mit dem Schreiben begonnen hatte er vor reichlich zehn Jahren an einem Wintertag. Er schrieb später immer in der kalten Jahreszeit weiter. Entstanden ist die Geschichte seiner Kindheit, seiner Jugend, seiner beruflichen Entwicklung, bis ins Rentenalter hinein. Seit 2002 genießt der Seehäuser seinen verdienten Ruhestand.

Nach der Buchpräsentation nutzten zahlreiche Besucher die Möglichkeit, Bücher zu erwerben und diese vom Autoren signieren zu lassen. Es kam zu lebhaften Gesprächen von Gästen, die sich kannten und zum Teil länger nicht gesehen hatten.