In der Großgemeinde Ausleben öffnet sich am 1. Dezember die erste Tür des "Lebendigen Adventskalenders". Insgesamt laden elf Vereine, Familien und auch Firmen in der Adventszeit zu besinnlichen und fröhlichen Stunden in alle vier Ortsteile ein.

Ausleben l Als sich gleich zu Beginn des Jahres alle Beteiligten an einen Tisch gesetzt, um den Verlauf des "Lebendigen Adventskalenders 2013" auszuwerten, war sofort klar, dass es in diesem Jahr eine weitere Auflage geben wird. Denn das Interesse bei den Einwohnern aller vier Ortsteile war groß, die Angebote sind von vielen Bürgern angenommen worden.

"Lebendiger Kalender" war Idee des Fördervereins

"Und so stand fest, dass wir diese Aktion fortsetzen werden", wie Heidi Röper vom Vorstand des Fördervereins der Kindertagesstätte "Schloss Trautenburg" sagt. War es doch dieser Verein, der seinerzeit die Idee hatte und der seither den "Lebendigen Adventskalender" in Ausleben organisiert.

"Was aber eigentlich immer einfacher wird", wie Heidi Röper sagt. Denn musste der Förderverein in den ersten Jahren immer wieder Aufrufe starten, um Gastgeber zu finden, "haben wir inzwischen feste Partner in allen vier Ortsteilen, die frühzeitig zusagen, wieder mit von der Partie zu sein", so Heidi Röper.

Bei den Familien Schannor und Walter fängt alles an

Und so sind es auch wieder die Ottleber Familien Schannor und Walter, die am Montag, 1. Dezember, die erste Tür des "Lebendigen Adventskalenders" öffnen. Und am 21. Dezember sind es auch wieder die Feuerwehr und der Feuerwehr-Förderverein, die diese vorweihnachtliche Aktion vor und im Gerätehaus beenden. Während die Familien Schannor und Walter den Besuchern unter anderem einen Geschenkemarkt und eine Verlosung von Wichtelgeschenken sowie süße und deftige Kartoffelpuffer bieten, haben die Feuerwehrleute auch in diesem Jahr wieder die Singegemeinschaft Warsleben für ein Weihnachtskonzert gewonnen.

Und so abwechslungsreich wie Ende und Anfang sind, sind auch die lebendigen Kalendertage dazwischen (siehe Informationskasten). Insgesamt werden in diesem Jahr die kleinen und großen Einwohner von Ausleben, Warsleben, Ottleben und Üplingen elfmal eingeladen, um gemeinsam besinnliche und fröhliche Stunden zu verbringen. Denn das ist Sinn und Zweck dieses "Lebendigen Adventskalenders", wie Heidi Röper sagt: Zum einen, den Besuchern besinnliche und fröhliche Stunden zu bieten. Und zum anderen, die Zusammengehörigkeit der Einwohner aller Ortsteile zu fördern.

Und das würde sich von Jahr zu Jahr weiterentwickeln, so die Vertreterin des Kita-Fördervereins: "Inzwischen kommen beispielsweise auch Ottleber nach Üplingen, Warsleber nach Ottleben oder Ausleber nach Warsleben."

Es gibt mehrere Besonderheiten

Und sie alle treffen dann bei den Kalenderveranstaltungen auch Mitglieder des Fördervereins der Kindertagesstätte an, die die ganze Aktion nicht nur vorbereiten, sondern auch begleiten, wie Heidi Röper sagt und auf einige Besonderheiten hinweist. Beispielsweise auf Anne-Katrin Albrecht, die an der "Grenze" von Ausleben und Warsleben gleich zwei Tage Gastgeberin sein wird und auf die Familie Sturzbecher, die auf dem Gelände der früheren Warsleber Touristenstation auch in diesem Jahr wieder die Besucher in einen Märchenwald einlädt.

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