Mit dem Lichterfest haben sich die Einwohner Dodendorfs und ihre Gäste auf die Adventszeit eingestimmt. In der Kirche fand ein Konzert statt.

Dodendorf l Bei der Organisation des Lichterfestes am ersten Advent in Dodendorf zogen drei Partner an einem Strang. Der Heimatverein, die Kirchengemeinde Sankt Christophorus und die Volkssolidarität legten sich mächtig ins Zeug, um den Einwohnern und ihren Gästen ein stimmungsvolles Fest zu bieten.

Feierlich und stimmungsvoll begann das Lichterfest mit einem Konzert des Magdeburger Chores "Exaudi" in der Dodendorfer Kirche Sankt Christophorus. Der gemischte Chor mit etwa 70 Sängern unter der musikalischen Leitung von Leonid Schemetow und Tatjana Schemetowa brachte gekonnt nationale und internationale Weihnachtslieder zu Gehör. Nach dem vom Publikum mit viel Beifall bedachten Konzert bedankte sich Pfarrer Raimund Müller-Busse herzlich für die Darbietungen und segnete die Besucher. Dodendorfs Ortsbürgermeister Johannes Grohmann und seine Vorgängerin und Sülzetal-Gemeinderätin Beate Schulze bedankten sich ebenso für das stimmungsvolle Konzert.

Während die Konzertbesucher die Kirche verließen und sich in Richtung Schill-Denkmal zum Festplatz bewegten, hatte sich vor der Kindertagesstätte "Wichtelland" ein Lampionumzug in Gang gesetzt. Unter Führung und mit musikalischer Begleitung der Schalmeienkapelle Sülldorf marschierten die Kinder mit ihren Eltern durch die Straßen der Ortschaft zum Festplatz. Von ihnen getragene, leuchtende Lampions erhellten ihren Weg. Auf dem Festplatz angekommen, gaben die Musiker aus Sülldorf vor dem großen, von vielen Lichtern erhellten Tannenbau ein Platzkonzert.

Derweil hatten die Damen vom Dodendorfer Heimatverein schon längst die Kocher für den Glühwein mit und ohne Schuss angeheizt. Das heiße Getränk weckte bei den erwachsenen Besuchern die Lebensgeister. Bratwürste und Suppe aus der Feldküche stillten den Hunger. An einem anderen Stand konnten die Besucher des Lichterfestes schmuckvolle Basteleien zum Weihnachtsfest kaufen.

Auch Gabriele Siegel von der BUND-Ortsgruppe Sülzetal und Frontfrau der Bürgerinitiative "Für ein sauberes Sülzetal", die sich gegen den Bau einer Hähnchenmast- anlage in Stemmern richtet, hatte beim Lichterfest einen Stand aufgebaut. Die Einnahmen aus dem Verkauf der teilweise selbst angefertigten Artikel sollen dabei helfen, Anwaltskosten zu decken, die beim Kampf von BUND und Bürgerinitiative gegen die Baupläne entstünden. Wie Siegel sagte, müsse die BUND-Ortsgruppe des Sülzetals mehrere Tausend Euro aufbringen.

 

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