Väterchen Frost hat auch in der Börde bereits Einzug gehalten. Temperaturen im leichten Frostbereich versetzen den Streudienst ab sofort in Alarmbereitschaft. Die Winterdienst-Teams der Stadt sind gerüstet.

StadtWanzleben-Börde l Dem ersten Schneegestöber sieht Rüdiger Petrasch vom Wanzleber Bauhof spürbar gelassen entgegen: "Der Winter kann kommen, wir sind gerüstet. Unsere Multicars tragen bereits ihren Streuaufsatz und sind startklar und damit 100-prozentig einsatzbereit. Sobald es schneit, müssen die Fahrzeuge nur noch mit Salz ,betankt` werden."

Mit der Übernahme und Angliederung der Stadtwerke-Bauhof-Mitarbeiter an die Stadt stehen am Wanzleber Bauhof elf Mitarbeiter in den Winterdienst-Startlöchern. Sie sind für die Beräumung der kommunalen Gehwege und Zufahrten in und um Wanzleben herum zuständig. Dazu zähle die umliegenden Orte Blumenberg, Buch, Schleibnitz, Domersleben, Hohendodeleben und Klein Rodensleben. "Zudem müssen auch die Brücken und Fußgängerüberwege vom Schnee oder Glatteis befreit werden", erklärt der Bauhof-Mitarbeiter. Allein für dieses Gebiet liegen in diesem Jahr 15 Tonnen Salz auf Vorrat. "In der zurückliegenden Wintersaison sind wir hier mit fünf Tonnen ausgekommen, weil wir kaum Einsätze hatten", berichtet Petrasch. Auch an den Bauhof-Stützpunkten Seehausen und Klein Wanzleben sind die Mitarbeiter für den Winterdienst gerüstet. Das sechsköpfige Hausmeister-Team, das bei Schneefall an den Kitas und Schulen "Bahne macht", hat seine Salzvorräte ebenfalls bereits vor Ort eingelagert.

Doch bevor in diesem Winter zum ersten Mal um 4 Uhr in der Früh der Wecker für die Streudienst-Bereitschaft klingelt, bittet Rüdiger Petrasch schon jetzt die Bewohner um Verständnis: "Wir können nicht überall gleichzeitig sein. Bei einem Wintereinbruch muss bis spätestens 7 Uhr die erste große und kleine Runde beräumt sein." Und er verwies darauf, dass laut Bundesgesetz die Streupflicht um 20 Uhr ende.