Mit einem musikalischen Hochgenuss für die Zuhörer hat das Blasorchester Oschersleben mit Konzerten seine diesjährige Weihnachtstournee beendet. Die Wulferstedter Kirche hatte sich für beide Konzerte bis auf den letzten Platz gefüllt.

Wulferstedt l Mit einem musikalischen Hochgenuss beendete das Blasorchester Oschersleben am vergangenen Wochenende seine diesjährige Weihnachtstournee. Erstmals fanden in der Martinikirche Wulferstedt gleich zwei Weihnachtskonzerte statt, die das Gotteshaus nicht nur zum Beben brachten, sondern an beiden Veranstaltungstagen auch bis auf den letzten Platz füllten. "Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben uns zu dieser Lösung greifen lassen", berichtete der Vorsitzende des Oscherslebener Blasorchesters, Toralf Müller. Im Laufe der Jahre habe die Kapazität der Wulferstedter Kirche durch eine immer stärker werdende Besucherresonanz einfach nicht mehr ausgereicht.

Bereits bei der ersten Veranstaltung am Freitagabend kamen Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung, um den musikalischen Klängen des 40-köpfigen Orchesters zu lauschen und mit reichlich Applaus zu belohnen. Auch am Sonnabend zeigte sich die Hörerschaft mehr als begeistert und sagte mit langanhaltendem Applaus ein großes Dankeschön an alle Akteure im gut beheizten Gotteshaus.

Jährlich wiederkehrende Lieblingstücke, wie beispielsweise "Stille Nacht", "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" oder der "Polarexpress", der in diesem Jahr mit Sologesängen der jüngsten Orchestermitglieder Jasmina und Julius Hahn begleitet wurde, versetzten die Zuhörer in eine besinnliche weihnachtliche Atmosphäre und ließen alle Gäste für fast zwei Stunden von Alltagsstress und Hektik Abstand nehmen.

Eine besondere Aufmerksamkeit genoss die von Tschaikowski als Nussknacker-Suite vertonte Geschichte vom Nussknacker und Mausekönig. Das Ansagerduo Doris Jensen und Maja Schäfer hatte diese als diesjährige Premiere angekündigt. Die Idee zur Einstudierung dieses Stückes stammt von Orchestermitglied Jana Krause.

Zu einem weiteren Konzerthöhepunkt gehörte die Auszeichnung des musikalischen Leiters Andreas Schröder. Auch hier gab es doppelte Glückwünsche, denn zum einen ist Andreas Schröder bereits 25 Jahre ein aktives Orchestermitglied und zum anderen stolze 15 Jahre als musikalischer Leiter tätig. Für seine Leistung erhielt er von den Mitgliedern einen goldenen Taktstock überreicht.

Zu den Konzertgästen gehörte auch 2014 Ellen Schmidt aus Heteborn, die sich als Stammgast jedes Jahr auf das Weihnachtskonzert freut. "Wenn ich auf der Kirchenbank sitze und den Klängen der Musiker lausche, dann ist für mich Weihnachten", sagte sie.

Seit August haben die Mitglieder des Oschersleber Blasorchesters für das Weihnachtsprogramm geprobt.

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