Etliche Straßenbauprojekte stehen auf der Wunschliste des Ortschaftsrates Langenweddingen, die er in die Haushaltsdebatte der Einheitsgemeinde Sülzetal für das Jahr 2015 einbringen will. Ebenso den Erhalt des Freibades.

Langenweddingen l Wie Jutta Spurek (Die Linke), Ortsbürgermeisterin von Langenweddingen, am Dienstag in einem Volksstimme-Gespräch sagte, waren die Ortsteile der Einheitsgemeinde Sülzetal von der Verwaltung aufgefordert worden, bis zum 19. Dezember ihre Zuarbeit für den Haushaltsplan 2015 im Rathaus Osterweddingen abzugeben. "Das haben wir getan und haben bei unserer Sitzung am 16. Dezember unsere Wunschliste aufgestellt", bemerkte Jutta Spurek.

Auf dieser Wunschliste steht ganz oben die Verlängerung der Robert-Koch-Straße in Richtung des Langenweddinger Freibades. Diese Straße ist in einem sehr schlechten Zustand und besteht lediglich aus Betongittersteinen. Wegen der Baufälligkeit ist die Straße seit längerer Zeit einseitig gesperrt. Ebenso steht die bauliche Instandsetzung des Hohendodeleber Weges auf der Prioritätenlisten des Langenweddinger Ortschaftsrates.

Hinzu kommt eine Mängelliste, die nach einem Ortsrundgang im September dieses Jahres aufgestellt wurde. "Diese Mängelliste liegt dem Bauamt der Einheitsgemeinde Sülzetal zur Abarbeitung vor", sagte Jutta Spurek (siehe Info-Kasten).

"Fünf Prozent der Ausgaben für freiwillige Leistungen sollen für das Freibad Langenweddingen ausgegeben werden, das entspricht etwa 25 000 Euro", nannte Jutta Spurek einen weiteren Vorschlag des Ortschaftsrates. Auch solle ein Rasenmäher für das Freibad gekauft werden. Ebenso dringend sei es, die Feierhalle auf dem Friedhof zu sanieren.

Jutta Spurek sei allen Bürgern in Langenweddingen dankbar, die die Ortschaft mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz als lebens- und liebenswert erhalten. Weiterhin danke sie der Gemeindeverwaltung des Sülzetals, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten Wünsche aus den Ortsteilen erfüllen würde.

Für 2015 habe sich Jutta Spurek auf die Fahnen geschrieben, weiter für den Erhalt der Grundschulstandorte im Sülzetal kämpfen zu wollen. Sie wünsche sich bei der Arbeit im Gemeinderat Toleranz, einen fairen Umgang miteinander und eine Kommunikation, die den Namen auch verdiene. "Alle Gemeinderatsmitglieder sollten gemeinsam an den Lösungen der Aufgaben arbeiten", wünschte sich Ortsbürgermeisterin Jutta Spurek.

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