Die CDU des Sülzetals zieht eine positive Bilanz des Jahres 2014. Im neuen Jahr will der Ortsverband die Haushaltslage in den Griff bekommen und die Wirtschaft in den Gewerbegebieten ankurbeln.

Sülzetal l "Fast 365 Tage Volldampf liegen hinter uns, jetzt ist es an der Zeit, einen Gang zurückzuschalten, um wieder neue Kraft zu tanken, damit wir dann 2015 all das, was wir uns vorgenommen haben, zu Ende zu bringen", teilt Kay Barthel, Vorsitzender des Sülzetal-CDU-Ortsverbandes, in einer Pressemitteilung mit. Der Osterweddinger ist zudem Landtagsabgeordneter seiner Partei, Kreistagsmitglied und Vorsitzender des Gemeinderates des Sülzetals.

"Wir brauchen uns als CDU mit den bisher erreichten Ergebnissen nicht zu verstecken. Aus der Kommunalwahl sind wir als stärkste Fraktion hervorgegangen. Die CDU redet wieder mit im Gemeinderat und in den Ortschaftsräten", zieht Barthel eine positive Bilanz für die Christdemokraten in der Einheitsgemeinde.

Im Gemeinderat stelle die CDU in Person von Kay Barthel den Gemeinderatsvorsitzenden, den Vorsitzenden des Finanzausschusses mit Guido Heuer und den Vorsitzenden des Sozialausschusses mit Marco Falkenberg.

In den Ortschaftsräten konnte die CDU des Sülzetals drei Ortsbürgermeister besetzen: Birgit Wasserthal in Osterweddingen, Dietrich Ebering in Bahrendorf, Johannes Grohmann in Dodendorf und Andy Lankow als stellvertretender Bürgermeister in Langenweddingen.

"Als Gemeinderatsvorsitzender setze ich nicht auf eine kontroverse Linie, sondern auf die Zusammenarbeit der Räte untereinander, denn es geht vor allem um die Weiterentwicklung unserer Heimatgemeinde. Grabenkämpfe, wie in der vorangegangen Wahlperiode, sind nicht mein Ding und bringen uns auch nicht weiter", reflektiert Barthel auf seine Arbeit im Gemeinderat.

Dass die CDU in der Lage sei, ohne viele Worte Probleme zu lösen, habe die Union gerade erst wieder mit der Seniorenbetreuung und dem Erhalt der medizinischen Versorgung in Osterweddingen und der finanziellen Ausstattung der Feuerwehren auf Landesebene bewiesen.

"Wir müssen in unserer Gemeinde endlich wieder handlungsfähig werden und dazu gehört ein genehmigter Haushalt. Geld, das nicht da ist, kann nicht ausgegeben werden und deshalb werden wir uns bei unseren Bürgerinnen und Bürger auch nicht mit Versprechungen einschleimen, die wir einfach nicht halten können", bezieht Barthel eine klare Position.

"Wir haben seit der Wende die Grundsteine für die sichere Zukunft der Gemeinde gelegt, jetzt ist es an der Zeit, darauf aufzubauen. Die Gelder, die wir für die Erschließung der Industriegebiete vorfinanziert haben, fehlen uns im Moment im Haushalt. Die Restflächen müssen besiedelt werden, um dieses Geld wieder zu aktivieren", sagt Barthel zur Entwicklung der Wirtschaft in der Einheitsgemeinde Sülzetal.

"Wer uns unterstützen will, ist herzlich willkommen"

Dazu müsse der Kontakt zu den Unternehmen wieder hergestellt werden, damit diese gemeinsam mit der Kommunalpolitik für den Standort werben. Birgit Wasserthal als Ortsbürgermeisterin von Osterweddingen habe vor einigen Wochen auf Wunsch einiger Unternehmen die "Osterweddinger Runde" ins Leben gerufen. Die CDU des Sülzetals unterstützte diesen Wirtschaftsstammtisch.

"Denn bei der derzeitigen Haushaltssituation können wir freiwillige Aufgaben nur mit Hilfe von draußen realisieren", sagt Barthel. Die CDU sei bereit, Aufgaben wie Breitbandversorgung, Öffentlichen Personennahverkehr, Seniorenbetreuung, Erhalt der Grundschulstandorte, den Ausbau der Kinderbetreuung und die Umsetzung der Feuerwehrstruktur 2020 zu Ende zu bringen.

"Wer uns dabei unterstützen will, sei herzlich willkommen. Wer jedoch die Gemeinde Sülzetal in aller Öffentlichkeit als Armenhaus des Landes Sachsen-Anhalt darstellt, möge seine rote Laterne nehmen und gehen, denn er ist hier fehl am Platze", findet Kay Barthel deutliche Worte.

2015 werde seiner Ansicht nach ein spannendes Jahr, mit vielen Problemen, die die CDU lösen wolle. Die Union des Sülzetals habe Ideen, die mit Hilfe der Einwohner umgesetzt werden sollen, ruft Kay Barthel die Menschen zum aktiven Mitmachen auf.