Dass der Entwurf eines Haushaltsplanes auch mal abgelehnt wird, das ist so ungewöhnlich nicht. Damit müssen natürlich alle Beteiligten leben und gemeinsam nach einer neuen Lösung suchen. Denn es gibt nun mal unterschiedliche kommunalpolitische Auffassungen und Überzeugungen, für die jeder Kommunalpolitiker auch jederzeit einstehen sollte. Schade und schädlich wäre es jedoch, wenn ein Abstimmungsverhalten weniger von den persönlichen Erkenntnissen, Auffassungen und Überzeugungen, sondern in erster Linie von einer Fraktions-Mitgliedschaft abhängt.


Ich möchte niemandem im Verbandsgemeinderat so etwas unterstellen. Weiß Gott nicht. Doch wenn ich sehe, wie zwei Fraktionen hier und zwei Fraktionen dort jeweils ganz geschlossen agieren, dann kommen mir schon die komischsten Gedanken. Noch dazu im Wissen, dass einige der Gegenüber nicht nur kommmunalpolitische, sondern auch persönliche Probleme miteinander haben. Nach der Patt-Sitzung am Donnerstag sollte nun alles auf "Null" gestellt und gemeinsam versucht werden, die Kuh vom Eis, sprich zunächst erst einmal einen von allen akzeptierten Haushaltsplan hinzubekommen.