Mit dem Webseitenförderprogramm "Harbke vernetzt" hat der Förderverein für regionale Entwicklung eine weitere Obere-Aller-Gemeinde in sein Kooperationsprojekt aufgenommen. Zur Beteiligung aufgerufen sind insbesondere ortsansässige Vereine und Einrichtungen, soziale Initiativen und Kleinbetriebe.

Harbke l Zweck des Förderprogramms "Harbke vernetzt" sei es, die Modernisierung des digitalen Gemeindelebens voranzutreiben, sagt Projektkoordinatorin Anja Schweppe. "Vor allem die Institutionen und Bürger der Gemeinde Harbke sollen von den Vorteilen des Projekts profitieren."

Konkret geht es um die Erstellung von Webseiten. Vereine und Firmen können den jeweils eigenen Internetauftritt in Auftrag geben. "Kostenfrei", wie Schweppe betont, "dank der günstigen Förderkonditionen, können sich interessierte Institutionen aus Harbke im Rahmen unserer Azubi- und Studentenprojekten gratis eine eigene Internetseite erstellen oder eine bestehende Homepage überarbeiten lassen. Lediglich die Einrichtung der Internetadresse und die Bereitstellung des entsprechenden Speicherplatzes sind gebührenpflichtig."

Vorerst zehn Projektplätze habe der Förderverein jetzt für die Gemeinde reserviert, eine Aufstockung sei bei entsprechendem Zulauf möglich. Ein Link, der zu näheren Informationen und zur Bewerbung führt, findet sich auf der Harbker Homepage, die außerdem eine Art Schaufenster darstellt, da sie im Rahmen einer ebensolchen Kooperation zwischen Förderverein und Verbandsgemeinde Obere Aller konzipiert worden ist.

Seit zehn Jahren schon entwickelt der in Potsdam ansässige Förderverein für regionale Entwicklung mit seinen Azubis und Studierenden kostenfrei Internetseiten für Kommunen, öffentliche Einrichtungen und Vereine. "So konnten im Verlauf der Zeit bereits über 3000 Webseitenprojekte erfolgreich realisiert werden", sagt Anja Schweppe, darunter die besagte Kooperation mit der Gemeindeverwaltung unter dem Titel "Obere Aller vernetzt" oder jüngst im vergangenen Jahr das wie nun auch für Harbke gestartete Eilsleber Projekt "Eilsleben vernetzt".

Bürgermeister Werner Müller begrüßt die Initiative: "Über den Förderverein haben wir in der Vergangenheit ja auch die aktuelle Webseite der Gemeinde entwickelt, und wir sind damit sehr zufrieden. Ich gebe eine klare Empfehlung ab." Aufgrund der erfolgreichen bisherigen Zusammenarbeit entschlossen sich beide Partner, gezielt "Harbke vernetzt" ins Leben zu rufen. "Die Vernetzung funktioniert", so Müller, "und wenn der Förderverein uns jetzt einige seiner Kapazitäten zur Verfügung stellt, kann ich nur dazu ermuntern, davon auch Gebrauch zu machen." Anja Schweppe ergänzt: "Mit einer Teilnahme wird auch unsere Arbeit unterstützt, da der Förderverein seinen Auszubildenden eine praxisnahe Ausbildung bieten möchte. Insofern ist es auch eine Verbindung, die Erfahrungs-, Produkt- und Informationsgewinne für alle Seiten bedeutet."

Mit der fertigen Seite können die Betreiber indes nach Belieben hantieren, sie verfeinern und bestücken: "Dazu bedarf es nicht einmal fundierter Programmierkenntnisse", versichert Schweppe, "mit der Seitenerstellung bekommt man ein benutzerfreundliches Verwaltungsprogramm zur bequemen Aktualisierung und Pflege an die Hand."

Informationen auf www.gemeinde-harbke.de oder www.azubi-projekte.de