Donald Dölle ist der alte und neue Vorsitzende des Groß Germersleber Angelvereins. Der 51-Jährige wurde während der Jahresversammlung in seinem Amt bestätigt, in der auch ein neuer Arbeitsplan beschlossen worden ist.

GroßGermersleben l Donald Dölle steht seit 25 Jahren an der Spitze des Groß Germersleber Angelvereins. Und nehmen wir das Ergebnis der Vorstandswahlen vorweg: Er wurde für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt.

Viel Positives hat der 51-jährige Dölle in seinem Rechenschaftsbericht während der Jahresversammlung der Petrijünger dargelegt. Aber er schwor die Mitglieder auch darauf ein, dass die Arbeit des Vereins nicht weniger geworden ist und daher gerechter und auf mehr Schultern verteilt werden müsse. "Unser Verein hat 71 Mitglieder, Tendenz steigend. Diese Mitglieder kommen aus 14 Orten. Allein diese Struktur erfordert es, die Arbeit noch effektiver zu gestalten", so Donald Dölle. Ein erster Schritt in diese Richtung sei die Gestaltung einer Internetseite. Künftig sollen zudem Einladungen und aktuelle Informationen über E-Mails verschickt werden. Wichtig sei es nun, dass die Vereinsmitglieder ihre E-Mail-Adressen mitteilen.

Viele Arbeitsstunden wurden im vergangenen Jahr geleistet, wie Donald Döll weiter festgestellt hat. Mehr als 30 Bäume sind mit Unterstützung der Stadt im Peseckendorfer Schlosspark beschnitten worden. Hinzu komme der Schnitt der Kopfweiden. Der Pflege und auch dem Erhalt dieser Bäume entlang der Bode hätten sich die Petrijünger aus Groß Germersleben seit nunmehr drei Jahrzehnten verschrieben, so Dölle.

Bäume beschnitten und neue gepflanzt

"Im Jahr 2014 haben 32 Vereinsmitglieder 34 Kopfweiden und Pappeln beschnitten. Dabei wurden insgesamt 264 Stunden geleistet", wie der Vorsitzende sagte: "Mein Dank geht an alle Helfer. Sie alle haben dazu beigetragen, die bördetypische Landschaft zu erhalten. Wir haben aber nicht nur Bäume beschnitten, sondern auch 15 neue Weiden gesetzt."

Auch die zehn Kinder, die Mitglied des Vereins sind, werden in die Arbeitseinsätze einbezogen. Normalerweise ist es ihre Aufgabe, Müll entlang der Bode zu sammeln. Da es aber dort selten Müll gibt, baute der Anglernachwuchs im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Naturfreunde Klein Oschersleben Nistkästen. Zusätzlich wurden Nistkästen aus dem Oschersleber Mathias-Claudius-Haus besorgt, so dass insgesamt 35 Nisthilfen im Peseckendorfer Schlosspark aufgehängt wurden.

Viele Arbeitsstunden leisteten die Petrijünger bei der Pflege der Teiche und des angrenzenden Areals in diesem Park. Allein alle 14 Tage musste Rasen gemäht und musste im Spätherbst das Laub aus dem Teich gefischt werden. "Die Arbeit wird hier nicht abreißen", appellierte Vereinschef Donald Dölle an alle Vereinsmitglieder: "Künftig seid ihr aufgerufen, noch zahlreicher an den Einsätzen teilzunehmen, um die Arbeit gerechter zu verteilen."

"Dicker Fisch" blieb im Vorjahr eine Seltenheit

Obwohl die Petrijünger in Größenordnungen Fischbesatz gekauft und in die Angelgewässer Bode und Schlosspark eingesetzt haben, blieb ein `dicker Fisch` im vergangenen Jahr eher eine Seltenheit", wie Donald Dölle sagte, der zudem feststellte, dass bei aller Arbeit 2014 das Vereinsleben nicht zu kurz gekommen sei. "Das Familienangeln war wieder ein Erfolg, wie auch die Weihnachtsfeier, die Teilnahme an der Kloster Weihnacht in Hadmersleben oder die gemeinsame Silvesterfeier mit dem Heimatverein Peseckendorf."

In der Jahresversammlung stand auch die Wahl eines neuen Vorstandes für die nächsten vier Jahre auf der Tagesordnung. Die dienstältesten Mitglieder Donald Dölle, seit 25 Jahren Vorsitzender, und Rolf Eckart, seit 31 Jahren der Finanzer, wurden in ihren Ämter nicht nur bestätigt, sondern auch geehrt.

Arbeitsplan für das neue Jahr beschlossen

Beschlossen wurde auch der Arbeitsplan für das neue Jahr, "den sich alle Vereinsmitglieder gut sichtbar an die Pinwand hängen sollten, damit alle Aufgaben gemeinsam erfüllt werden können", so der Vereinsvorsitzende Donald Dölle.

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