Ausleben l Da die fünfte Jahreszeit auch an der Ausleber Feuerwehr und ihrem Förderverein nicht spurlos vorbei geht, hatte der Verein mit seinem Vorsitzenden Peter Walter zu einem Kappenfest in das mit bunten Girlanden geschmückte Gerätehaus eingeladen. Und viele närrische Besucher waren gekommen.

Der Einladung folgten nicht nur Engel und Teufel, sondern auch Matrosen, Seeräuber und Polizeibeamte. Und da es sich mit einer ordentlichen Grundlage am besten feiern lässt, hatte das Küchenteam um Mike Schannor den ganzen Tag zuvor in der Küche geschnippelt, gebraten, gekocht und alles appetitlich angerichtet.

Dankeschön an die fleißigen Köche

Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden wurde dann auch mit einem kräftigen "Helau" das warme und kalte Büfett eröffnet. "Oh, das sieht ja köstlich aus. Und wie das duftet", war nicht nur einmal zu hören. Augen und Nase schienen nicht getäuscht worden zu sein, denn es gab viel Lob und als Dankeschön für die fleißigen Köche nicht nur Applaus, sondern auch eine Flasche Sekt.

So gestärkt konnte das närrische Treiben beginnen, das eine Karnevalsveranstaltung mit Büttenreden und kleinen Sketsche wurde. Den bunten Reigen eröffneten Angela und Bernd Götz, die sich unter dem Motto "Nieder mit der Schwerkraft - Es lebe der Leichtsinn" Gedanken zur aktuellen Lage machten. Dabei wurden nicht nur die Politik und die Finanzen aufs Korn genommen, sondern auch ganz alltägliche kleine Dinge. Damit sorgten sie für so mache Lachsalve im Gerätehaus und wurden mit tosendem Applaus nach ihrem Auftritt verabschiedet.

Die Tanzfläche war schnell gefüllt

Nun war es an der Zeit, die Kalorien wieder zu verbrennen. Schnell war die Tanzfläche gefüllt und zu bekannten Schlager wurde lautstark mitgesungen und ordentlich das Tanzbein geschwungen. "Da zeigt sich wieder einmal, dass man in der Ausleber Wehr den Rhythmus im Blut hat", wie die Organisatoren feststellten. Bei Musik und ausgelassener Stimmung wurde es im Gerätehaus eine lange Karnevalsnacht.

 

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