Oschersleben l Hans-Joachim Ladwig zog auf der Jahreshauptversammlung des Fliegerclubs Oschersleben die Bilanz des vergangenen Jahres. "Sehen wir uns unsere Flugaktivitäten an, so müssen wir feststellen, dass sich der Trend der Vorjahre fortsetzt: Wir fliegen zu wenig, obwohl alle Voraussetzungen wie Flugplatz und Technik vorhanden sind. Uns fehlt es an aktiven Fliegern", schätzte der Vereinsvorsitzende ein.

Für 2014 hatte sich der Fliegerclub vorgenommen, an jedem zweiten Wochenende Sonnabend und Sonntag zu fliegen. Das sei nicht gelungen. Schließlich sei das Fliegen ein Hobby, Beruf und Familie gehen vor. "Ein großes Lob geht an jene, die sich bemühten, am Flugbetrieb teilnahmen oder dafür sorgten, dass die Flieger aufsteigen konnten und im Winterhalbjahr für die Instandhaltung sorgen", bedankte sich Hans-Joachim Ladwig.

Fliegerlager als Höhepunkt des Jahres

Das traditionelle Fliegerlager sei wieder der Höhepunkt des Jahres gewesen. Den Teilnehmern ward gutes Flugwetter beschert. An nur zwei Tagen konnte nicht geflogen werden. "Das ist auch gut so, denn dann können auch Aktionen starten, die zur Teamfestigung beitragen. Für dieses Jahr beispielsweise wurde vorgeschlagen, nach Wernigerode in das Flugmuseum zu fahren", berichtet Hans-Joachim Ladwig. Der Termin für das Fliegerlager 2015 stehe mit vom 11. bis 19. Juli bereits fest. Der Vereinschef erinnert daran, das Fliegerlager schon jetzt einzuplanen, damit es personell abgesichert wird. Zugleich hofft er, dass vor allem die Frauen der Mitglieder wieder einspringen und helfen.

Im vergangenen Jahr konnte eine Computeranlage und ein neues Funkgerät angeschafft werden. 2015 soll ein weiteres Funkgerät dazukommen, wobei dann noch zwei weitere Funkgeräte für den Flug und die Bodenstation fehlen.

"Glück hatten wir 2014 bei der Abnahme der Technik mit dem Geschenk `Foka 5` von Bernd Jop. Wollen wir hoffen, dass dieses Jahr die fleißige Arbeit aller an der Technik belohnt wird und alle Abnahmen gut gehen", fasst der Chef des Fliegerclubs zusammen.