Ihre durchweg positive Bilanz zum Dienstgeschehen 2014 nimmt die Feuerwehr in Eilsleben als gute Ausgangsbasis mit in die kommende Phase der Herausforderungen. Speziell das angedachte neue Gerätehaus gilt dabei als Knackpunkt.

Eilsleben l Wehrleiter Jörg Bockwoldt und sein Vize Johannes Erben waren sich einig darin, "dass wir sehr stolz auf unsere Truppe sein können". Von der Nachwuchsarbeit über die Aus- und Weiterbildung bis hin zu den Sicherungs- und Rettungseinsätzen sei vorbildlich gearbeitet worden. Schon allein in diversen Lehrgängen hätten die 28 Einsatzkräfte mehr als 1100 Stunden absolviert, zählte Erben im Rechenschaftsbericht auf. "Und dazu kommen noch die internen Ausbildungseinheiten, so dass man wirklich sagen kann, wir sind im Moment sehr gut für alle Einsatzsenarien gerüstet."

Was mit Blick auf die Standortfunktion der Eilsleber Wehr und das Einsatzgeschehen mit 21 Alarmierungen, mehrheitlich Löscheinsätze (9) sowie technische bzw. Unfallhilfe (8), auch nötig sei, so Erben weiter und kam damit auch auf das Vorhaben Gerätehaus-Neubau zu sprechen: "Die Pläne dazu werden konkreter, aber wir sind gespannt, ob sie auch Wirklichkeit werden." Der von der Verbandsgemeinde und der Feuerwehr selbst favorisierte Bauplatz am Ortsausgang Richtung Ummendorf gegenüber der Gartenanlage wird noch von der Gemeinde Eilsleben in Frage gestellt - auch wegen der ungeklärten Nachnutzung des jetzigen Gebäudes. "Aber da Manfred Jordan uns ja bei der letzten Jahreshauptversammlung vollste Unterstützung zugesichert hat, werden wir mit Sicherheit eine zufriedenstellende Lösung finden", merkte Johannes Erben süffisant in Richtung des anwesenden Bürgermeisters an.