Wulferstedt l Darin sind sich die Planer, Bauarbeiter, Verwaltung und vor allem auch Anwohner einig: Schön ist sie geworden die Poststraße in Wulferstedt.

Nach einer umfangreichen Sanierung, die am 1. September 2014 startete, fand am 17. März die technische Abnahme der Straße statt. Planer, beteiligte Baufirmen, Vertreter der Gemeinde Westliche Börde und auch Dietmar Hobohm vom Gemeinderat machten sich an diesem sonnigen Nachmittag auf zum Spaziergang durch die nun sanierte Straße.

Diese präsentiert sich zwischen Kastanienplatz und Poststraße auf rund 330 Metern Länge im schicken Sonntagskleid. Entstanden ist eine Straße mit einer sogenannten Verkehrsmischfläche. Das heißt, Straße und Fußweg gehen ineinander über. Für eine Trennung beider Bereiche wäre in der schmalen Straße kein Platz gewesen. Doch auch an Grün- und Parkflächen wurde gedacht. Teilsweise konnte die Grassaat noch im alten Jahr eingesät werden, so dass sie jetzt schon aufgegangen ist.

Alle Ver- und Entsorgungleitungen lagen bereits im Straßenbett, nur der Energiedienstleiter E.on musste nachziehen. Er ließ die Freileitungen in der Erde verschwinden und im gleichen Zuge wurde die Straßenbeleuchtung erneuert. Und dass die Straßenlaternen funktionieren, davon haben sich die Teilnehmer der technischen Straßenabnahme überzeugen können.

Die Wulferstedter Poststraße wurde aus Mitteln der Europäischen Union, aus dem sogenannten Leader-Programm, gefördert. Aus dem Fördertopf flossen 203.700 Euro, insgesamt waren für die Straßenbaumaßnahme rund 320.000 Euro eingeplant worden.

Bei der technischen Abnahme habe es nichts zu bemängeln gegeben, gab es keine offenen Fragen zu klären, wie die Leiterin des Tiefbauamtes, Katrin Otto, mitteilt.

Die offizielle Straßenübergabe mit Bänderschnitt und Anwohner soll im April folgen, teilt die Verwaltung der Gemeinde Westliche Börde mit.