Ziel der Palliativmedizin ist das Begleiten von Menschen am Lebensende, die Schmerzen zu lindern und die Erhaltung der Selbstbestimmung und Lebensqualität zu fördern.

Eine junge Fachrichtung in der Medizin:

In Deutschland entstand 1986 das erste Hospitz in Aachen. Erst 1994 wurde die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin gegründet.

Palliativstation in der Helios Bördeklinik:

Die Palliativstation besteht aus fünf Zimmern, die als Einzel- oder Doppelzimmer genutzt werden können.

Neben den geschulten Ärzten bilden vier ausgebildete Palliativschwestern sowie Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, die Ernährungsberatung, ein Psychologe, Sozialarbeiter, eine Kunsttherapeutin und ehrenamtliche Helfer (die Grünen Damen und Herren) das multiprofessionelle Team der Station.

Patientenzahlen im Klinikum:

Waren im Jahr 2012 nur fünf Patienten auf der neueröffneten Palliativstation, wuchs die Zahl stetig an. 2013 waren es bereits 98, 2014 stieg die Anzahl auf 199. Momentan sind es bereits 75 Betroffene (Stand: 27. März 2015), die sich in der Helios-Bördeklinik in Neindorf behandeln lassen.