Ein Arbeitseinsatz findet seit Donnerstag in der Dodendorfer Kindertagesstätte "Wichtelland" statt. Noch bis Sonnabend sind fleißige Hände gefragt zur Sanierung der Spielgeräte.

Dodendorf l Als einer der ersten freiwilligen Helfer war Sven Abendroth aus Osterweddingen vor Ort. "Die Kinder wollen spielen und glücklich sein, wenn sie im Kindergarten sind. Es ist schwierig ihnen beizubringen, dass die Spielgeräte gesperrt werden, ohne sie kann ein Spielplatz nicht funktionieren. Das will ich mit meiner Arbeit verhindern", sagt Sven Abendroth, dessen Tochter zu den rund 40 Kindern der Kita "Wichtelland" zählt. Er machte es sich zur Aufgabe, die Wippbiene anzuschleifen.

Tatsächlich stand in Aussicht, dass die DEKRA die meisten Spielgeräte sperren würde, die nur noch aus blankem, verwittertem Holz mit bestenfalls einigen Farbresten bestanden. Es bedurfte dringend einer Auffrischung, alte Farbe also runter und neue drauf.

"Ein Riesendankeschön an alle Unterstützer, insbesondere die Eltern, ohne die das alles gar nicht ginge, auf sie ist Verlass", dankte Kita-Leiterin Katja Vogel schon nach dem gestrigen ersten Einsatztag den Helfern. Diese brachten auch die Arbeitsgeräte wie etwa Schwingschleifer, Drahtbürsten, grobes Schleifpapier, Pinsel und Farbrollen mit. Die Farben und Lacke spendierte die Gemeinde, der nicht mehr Geld zur Verfügung stand.

So können heute von 15.30 bis 19 Uhr und am morgigen Sonnabend von 10 bis 18 Uhr noch die weiteren Aufbesserungsarbeiten an dem großen Turn- und Klettergerät, der Matschanlage, der großen Wippschlange und der Wippbiene fortgeführt werden.

Als vorbildlich schätzte die Kita-Leiterin das Engagement des Dodendorfer Kaninchenzüchtervereins ein, der komplett ein größeres Spielgerät mit Rutsche anschleift und neu streicht. Auch der Gemeindearbeiter Stefan Hesse half mit und fand ihr Lob, zwar im Sülzetal stets und ständig überall eingesetzt, doch immer mit einem Herz für die Kita "Wichtelland".

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