Auf dem Außengelände der Kita "Wawuschel" in Oschersleben wurde am Sonnabend gewerkelt, gebuddelt, gepflanzt, gebohrt und geschraubt. Rund 40 Eltern, Erzieherinnen und Geschwister der Kita-Knirpse hatten sich zum Frühjahrsputz in der AWO-Einrichtung zusammengefunden.

Oschersleben l Es ist Sonnabendvormittag, als die Sonne scheint und ganz in der Nähe ein Specht schlägt. Doch der Vogel ist nicht der einzige, der an diesem Tag in der Triftstraße fleißig werkelt. Edwin Esser, Daniel und Valery Evdasin und Matthias Wons beispielsweise sind gerade dabei, auf dem Gelände der Kita "Wawuschel" einen alten Wohnwagen kindersicher zu machen und davor eine Terrasse zu errichten. "Hier haben wir im vergangenen Jahr unsere Bewegungsbaustelle eingeweiht. Die Kinder können hier ihrer Kreativität entsprechend aus verschiedenen Materialien ganz unterschiedliche Dinge zusammenbauen", berichtet Kita-Leiterin Susanne Specht. Doch nach schlechtem Wetter sei es hier stets matschig gewesen. "Deshalb bauen die Väter hier nun eine Terrasse. Die Materialien hat Herr Esser besorgt", erklärt die Kita-Leiterin weiter.

Der alte Wohnwagen wird ebenfalls wird den Männern hergerichtet. Er soll künftig als Bauwagen dienen, mit einer Werkbank und Werkzeugen - natürlich alles kindgerecht. "Das alte Schmuckstück haben Matthias Wons und Dietmar `Festus` Herbst besorgt. Über den unermüdlichen Einsatz der Eltern kann man nur staunen", sagt Specht.

In einer anderen Ecke sind Mütter dabei, Hochbeete neu zu bepflanzen, Tische und Bänke aus Holz mit neuem Lack zu streichen, zu harken und zu fegen.

In der Nähe des Eingangsbereiches wird gerade kräftig gebuddelt. "Die Löcher sind für die Pfähle eines neuen Zauns, um den Spielbereich vom Wärmetauscher abzutrennen. Das Gerät ist für die Kleinen einfach zu interessant", erzählt die Kita-Leiterin weiter. Direkt daneben wird der Untergrund der Nestschaukel auf Vordermann gebracht und mit neuen Matten ausgefüllt. Auch der Bereicht rund um das Minikarussell erhält einen neuen Untergrund und wird mit frischem, sauberen Sand befüllt.

"Es ist wichtig, dass die Eltern uns jedes Jahr unterstützen. Mit vielen Händen ist in kürzester Zeit alles aufgeräumt und fit gemacht, wofür unser Team Wochen oder Monate brauchen würde", betont Susanne Specht und fügt hinzu: "Wir wissen, dass die Eltern wenig Zeit haben. Deshalb ist deren Hilfe um so wertvoller für uns. Und es stärkt das Gemeinschaftsgefühl."

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