Zu einem Arbeitseinsatz in Dodendorf hatte am Sonnabend der Ortschaftsrat die Einwohner aufgefordert. Etwa ein Dutzend Bürger folgten der Bitte ihrer Kommunalpolitiker.

Dodendorf l "Es sind doch mehr Helfer, als ich erwartet habe", sagte am Sonnabendvormittag kurz nach 9 Uhr Dodendorfs Ortsbürgermeister Johann Grohmann (CDU). Vor dem Bürgerhaus in der Dorfstraße trafen sich etliche Einwohner, um an einem vom Ortschaftsrat angeregten Arbeitseinsatz im Dorf teilzunehmen. Neben Ortschef Grohmann freuten sich sein Stellvertreter Michael Schmitz (Wählervereinigung unabhängiger Bürger) und Ortschaftsratsmitglied René Marmulla (Linke) über die rege Beteiligung. Ebenso Beate Schulze (CDU), die wie Marmulla für Dodendorf als Mitglied im Gemeinderat des Sülzetals sitzt.

"Wir wollten einfach mal wieder etwas tun", beschrieb Grohmann den Antrieb des Ortschaftsrates, die Dodendorfer zu einem Arbeitseinsatz in ihrem Dorf aufzurufen. Dreck- ecken gebe es in der Ortschaft genug, so dass es an Arbeit für die Bürger nicht mangele.

Nach der kurzen Begrüßung durch den Ortsbürgermeister, machten sich die Dodendorfer sogleich an die Arbeit. Ein Truppe mit Johannes Grohmann an der Spitze begab sich in die Leipziger Straße, um auf dem Gehweg Unkraut zu beseitigen. An der vielbefahrenen Ortsdurchfahrt aus Richtung Magdeburg in den Salzlandkreis eine nicht ungefährliche Arbeit. Grohmann hatte sich eine Signalweste übergezogen, die die Autofahrer auf die Gruppe auf dem Gehweg am Straßenrand aufmerksam machen sollte.

Ein weiteres Arbeitsteam der Dodendorfer weckte das Schill-Denkmal aus dem Winterschlaf und säuberte es von Schmutz und Unkraut. "Ich möchte, dass unser Dorf schöner wird. Es gibt doch genug Dreckecken", sagte Gerti Busch zu ihrer Motivation, an diesem Arbeitseinsatz teilzunehmen. "Zuhause will man es doch auch schön haben, warum nicht im ganzen Dorf", ergänzte Angelika Giemsch.

Wenige Meter vom Schill-Denkmal entfernt, mühten sich Michael Schmitz und Peter Krappe mit vereinten Kräften, die Schafstränke von Schlamm und Wildwuchs zu säubern. "Damit das Wasser wieder ungehindert abfließen kann", begründete Schmitz den kräftezehrenden Einsatz. Beide Männer waren sich sicher, an der Schafstränke müsse später noch einmal schwere Technik eingesetzt werden, um den Wasserlauf nachhaltig zu säubern.

 

Bilder