An der Grundschule Altenweddingen fand ein Verkehrserziehungsprojekt statt. Die Mädchen und Jungen absolvierten verschiedene Stationen, um sicher im Umgang mit ihren Fahrrädern zu werden. Auch Polizeibeamte waren dabei.

Altenweddingen l Für das Projekt "Verkehrserziehung" reisten die Kinder der Grundschule mit ihren Fahrrädern und Helmen in der Grundschule Altenweddingen an. Gemeinsam gingen alle Schüler der 1. bis 4. Klassen mit den Lehrerinnen, Betreuern und Eltern zum Sportplatz. "Ziel des Tages war die Prüfung, wie sicher die Kinder ihr Fahrrad handhabten und nicht gefordert waren, `Rennfahrer` ohne Beherrschung des Fahrzeuges zu sein", berichtete Franziska Böhm als Begleitperson der Mädchen und Jungen.

Auf dem Sportplatz waren fünf Geschicklichkeitsstationen, eine Extrastation technische Überprüfung der Räder mit der Polizei, ein Erste-Hilfe-Stand und eine Fahrradwerkstatt aufgebaut. An der Erste-Hilfe-Station wurden angenommene Wunden der Kinder der 1. und 2. Klassen versorgt. Die Schüler übten erste Handgriffe, um nach kleinen Unfällen erste Hilfe leisten zu können. Die Kinder der 3. und 4. Klassen lernten unter der Anleitung von Jens Lier, wie sie kleinere Reparaturen an ihren Fahrrädern selber durchführen können.

Auf dem Geschicklichkeits- parcours mussten die Kinder ihr Können beim Slalomfahren, Wasserbechertransport und beim korrekten Anhalten unter Beweis stellen. Anschließend ging es zur Station "Spur halten und links abbiegen". "Diese Station forderte von den Kindern ein hohes Maß an Konzentration und Balance", schätzte Franziska Böhm ein. Die Kinder mussten nach hinten sehen, um eine Zahl zu erkennen und durften dabei nicht aus der Spur geraten. Weiterhin mussten sie beim Radfahren zehn Meter die Hand nach links und zehn Meter die Hand nach rechts ausstrecken. Auch dabei durften die jungen Radfahrer nicht ihre Spur verlassen.

Die dritte Station forderte das langsame Fahren. "Wer hier eine Wegstrecke von fünf Metern am langsamsten fuhr, hat die volle Punktzahl erhalten. Die Füße durften hierbei nicht den Boden berühren. Aber auch das Fahren einer Acht stellte die Schülerinnen und Schüler vor eine große Herausforderung", sagte Franziska Böhm. Die Kinder mussten innerhalb dieser Acht das richtige Handzeichen geben und die Spur halten. Der Radius betrug zwei Meter. Bei der fünften Station mussten die Kinder vier Runden im Kreis fahren.

Am Tag des Verkehrserziehungsprojektes waren in Altenweddingen auch zwei Polizeibeamte vor Ort. Die Polizeikommissare Lothar Pott und René Heinert überprüften die Räder auf Verkehrssicherheit und jedes ordnungsmäßige Rad wurde dann mit einer Prüfplakette gekennzeichnet. Einige Kinder waren sehr traurig, dass sie trotz eines neuen Rades keine Plakette bekamen, weil diese Räder in den Geschäften nicht verkehrssicher verkauft worden seien.

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