Die Kreisstraße K 1267 im Zuckerdorf Klein Wanzleben ist wieder für den Straßenverkehr freigegeben worden. Damit endet die knapp viermonatige Bauzeit, in der eine grundhafte Instandsetzung erfolgt ist.

KleinWanzleben l Landkreis, Bauamt der Stadt Wanzleben-Börde, Trink- und Abwasserverband Börde, Planungsbüro und Ortsbürgermeister begutachteten die etwa 260 Meter lange Lindenallee, die nach ihrer Sanierung zu aller Zufriedenheit am Dienstag fertiggestellt worden ist. Die Bauarbeiten an der in die Jahre gekommenen Lindenallee waren am 11. Januar begonnen worden. "Die Straße, sie führt von Klein Wanzleben nach Remkersleben, hat sich einem sehr schlechten Zustand befunden und bot Anlass zu wiederholter Kritik", stellte Horst Flügel, Ortsbürgermeister des Zuckerdorfes, fest. Hier ist nun Abhilfe geschaffen worden. Ein im Dorf ansässiges und beauftragtes Bauunternehmen entfernte die marode Straßenoberfläche, danach den Unterbau auf Straße und Gehweg. Dann wurden Frost- und Tragschichten eingebaut. Einher ging das Verlegen von Elektro- und Versorgungsleitungen. Eine bituminöse Trag- und Deckschicht wurde neu aufgebracht und auf die noch warme Deckschicht Edelsplitt aufgestreut und eingewalzt. Die Gehwege sind neu gepflastert worden.

In den kommenden zwei Wochen wird die Beleuchtung fertiggestellt. "Die Masten stehen bereits, nun müssen nur noch die Leuchtkörper montiert werden", erklärt Horst Flügel. Im Herbst werden Ersatzpflanzungen für die Linden folgen. Diese haben im Zuge der Sanierung der Straße weichen müssen. "Wir werden 20 Linden anpflanzen, so dass die Lebensqualität der Dorfbewohner wieder gegeben ist", sagt der Ortsbürgermeister.

"Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alles ist sehr ordentlich hergerichtet, auch sehr zur Freude der Dorfbewohner. Alle Beteiligten haben seriös miteinander gearbeitet", lautet Horst Flügels Fazit.

Am Mittwoch haben Klaus Girke, Reiner Studte, Ulf Schmidt und Frank Schneider, Mitarbeiter des Eigenbetriebes Straßenbau und -unterhaltung des Landkreises Börde, begonnen, die Umleitungsstrecke durch die Mitschurinsiedlung zu reparieren. Die etwa 150 Meter lange Ausweichstrecke ist durch hohes Verkehrsaufkommen arg strapaziert worden. Die Straße wurde gesäubert und erhält nun an den geforderten Bereichen eine Bitumenschicht.