Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang und den ersten begeisterten Radfahrern juckt es wohl schon ein wenig in den Waden. Endlich soll es wieder losgehen, auch wenn man auf den Beginn der offiziellen Radfahrsaison Ende April noch ein wenig warten muss. Einige Radfahrfreunde aus der Stadt Wanzleben - Börde haben aber sicher die Aller-Elbe-Spritztour am 1. Mai schon im Kalender notiert.

Stadt Wanzleben - Börde. Klaus Wrüske hat in den Vorjahren als Mitarbeiter der Verwaltung der Stadt Wanzleben - Börde die Sternfahrt begleitet und wird diese Aufgabe auch in diesem Jahr übernehmen - allerdings ehrenamtlich im Auftrag der Stadt. So laufen bei ihm auch diesmal wieder die Organisationsfäden für die etwa 42 Kilometer lange Sarretour zusammen.

Wie in den beiden Vorjahren auch ist Wanzleben der Ausgangspunkt dieser Tour. Obwohl der Zielpunkt bei der diesjährigen Fahrt nicht wie bisher Altenhausen, sondern Hundisburg sein wird, ist die Sarretour auf den ersten Kilometern identisch mit der der Vorjahre. Von Wanzleben, wo der Start um 9.15 Uhr an der Alten Feuerwache erfolgen soll, geht es über das Zuckerdorf Klein Wanzleben und Meyendorf bis nach Dreileben. "Es ist geplant, dass es dort wieder eine kleine Rast gibt", erklärte Klaus Wrüske. Sicher werden sich dort auch die Radler aus der Richtung Hemsdorf und Groß Rodensleben wieder zu der Gruppe gesellen, um dann gemeinsam in Richtung Hundisburg aufzubrechen.

Nachdem die Orte Drackenstedt und Bornstedt passiert worden sind, könnte Hundisburg entweder über Nordgermersleben und Bebertal oder direkt über Rottmersleben angesteuert werden. "Wir wollten bewusst nicht immer den gleichen Zielort der Fahrrad-Sternfahrt wählen, damit man auch einmal andere Orte entlang der Strecke kennen lernt", so Klaus Wrüske, der die Strecke von Wanzleben bis nach Hundisburg im Vorfeld auch noch einmal abfahren möchte.

Die Strecke werde in diesem Jahr etwas kürzer sein, dennoch werde ein Begleitfahrzeug der Feuerwehr den Radler-Tross begleiten und für Sicherheit sorgen.

So, wie es bisher üblich war, werden die Radler auch diesmal wieder geschöpftes Wasser aus der Sarre und der in Hemsdorf entspringenden Schrote mitführen, um dem Motto "Hier fließt alles zusammen" gerecht zu werden.

Beim ersten Mal wurde das aus verschiedenen Flüssen des Landkreises mitgebrachte Wasser in den Altenhäuser Schlossteich gegossen, um zusammenzufließen. Bei der zweiten Fahrrad-Sternfahrt wurde es genutzt, um einen frisch gepflanzten Baum anzugießen.

"Was diesmal mit dem Wasser geschieht, ist bis jetzt noch eine Überraschung", so Wrüske, der hofft, dass am 1. Mai wieder sehr viele interessierte Radler auf der Sarretour Richtung Hundisburg fahren.

Dass die Anstrengung sich lohnen kann, dorthin zu radeln, zeigt das Programm, das die Organisatoren bereits zusammengestellt haben. So wird es wieder ein großes Familien-Fahrrad-Fest geben, das von Radio SAW unterstützt wird. An zahlreichen Ständen kann man sich informieren und stöbern.

"Ich wünsche mir, dass die Tradition der Sarretour nicht gebrochen wird und im nächsten Jahr vielleicht ein Verein die Verantwortung für die Organisation übernimmt", fasste Wrüske seine Hoffnung für die Zukunft in Worte.

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