Altenweddingen. Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, dass ein fast komplett neuer Vorstand des Heimatvereins Altenweddingen seine Arbeit aufnahm. Die Vorstandsmitglieder haben sich gefunden und die Arbeit des Vereins, der im nächsten Jahr zehn Jahre alt wird, konnte kontinuierlich fortgesetzt werden. Mit diesen Worten begann am Sonnabendnachmittag Vereinsvorsitzende Peggy Marozek auf der Mitgliederversammlung mit der Rechenschaftslegung. Doch gleich an den Anfang setzte sie ebenso die erfreuliche Feststellung, dass die Vereinsreihen von fünf neuen Mitgliedern gestärkt werden. Dabei habe es sich gezeigt, dass es sich lohnt, die Menschen gezielt und persönlich anzusprechen. "Das ist der richtige Weg." Vorbei Peggy Marozek auch betonte, dass es vor allem auch gelingen muss, jüngere Mitglieder zu gewinnen. Damit hat der Verein auch den Anspruch, Veranstaltungen so zu organisieren, dass sie Jung und Alt gleichermaßen ansprechen. "Unser Veranstaltungsprogramm sollte so eine Attraktivität und Anziehungskraft haben, dass mehr Menschen zu uns kommen. Andererseits müssen wir auch sehen, was für die Vereinsmitglieder machbar ist", so die Vereinsvorsitzende. Jung und Alt gleichermaßen anzulocken, ist im vergangenen Jahr beispielsweise vor allem mit dem erstmals angebotenen Eiertrudeln im Altenweddinger Park gelungen. Zuvor waren die Kinder mit ihren Eltern zum Basteln von Körbchen eingeladen worden. "Über die Kinder wollen wir den Erwachsenen unseren Verein näher bringen", so die Vereinsvorsitzende in ihrem Rechenschaftsbericht. "Ein Anfang ist also gemacht und ein weiterer Schritt in dieser Richtung ist der Patenschaftsvertrag mit der Grundschule Altenweddingen. "Damit leisten wir auch einen Beitrag, das heimatkundliche Wissen der Kinder zu verbessern", weiß Peggy Marozek zu berichten.

Sorge um Fassade des Döbbel-Hauses

Bei Veranstaltungen wie Radtouren, Vogelstimmen- oder Sternwanderung sollten sich ebenso jüngere Leute angesprochen fühlen. "Wenn es um das Veranstaltungsprogramm des Vereins geht, sind wir für offen für neue Gedanken und Anregungen", meinte Peggy Marozek weiter.

Der Heimatverein bedauert es, dass die Ein-Euro-Kraft, die das Döbbel-Haus betreute, nach zwei Jahren ihre Tätigkeit aufgeben musste, die Maßnahme auslief. Damit fehlt dem Verein eine große Stütze. Dennoch ist es gelungen, in den vergangenen Monaten einige Veränderungen im Döbbel-Haus vorzunehmen, Räume umzugestalten. Beispielsweise wurden die "Kinder- und Spielzimmer" renoviert. Im Inneren des Vereinshauses sind die Mitglieder fleißig am Wirbeln, jedoch bereitet die Außenfassade Sorgen. Hier muss die Gemeinde über kurz oder lang handeln. Diese Arbeiten zur Fassadensanierung kann der Verein auch finanziell nicht allein stemmen. "Der weitere Verfall muss verhindert werden", fordert Peggy Marozek.

Vereinsjubiläum wird vorbereitet

Ein besonderer Höhepunkt war im vergangenen Jahr der 100. Kaffeenachmittag. Der monatliche Kaffeenachmittag ist im Vereinsleben eine feste Größe und bietet stets interessante Themen. Ein besonderer Dank gilt dem Organisatorenteam. Schon jetzt machte Peggy Marozek auf das bevorstehende Jubiläum des Vereins aufmerksam. Im April des nächsten Jahres wird der Heimatverein Altenweddingen zehn Jahre alt. Schon jetzt sind alle Vereinsmitglieder aufgerufen, sich Gedanken zu machen, wie und welcher Form dieses Ereignis begangen werden kann. Für die nächsten Monate haben sich die Männer und Frauen vorgenommen, weiter an den Ausstellungsräumen zu werkeln und den Garten zu gestalten.

Der Kontakt zu anderen Vereinen im Ort wird gesucht und wird vom Vorstand des Heimatvereins als gut eingeschätzt.

Ortsbürgermeister Jörg Methner nutzte die Mitgliederversammlung, um dem Verein zu danken. Gerade der Heimatverein ist eine wichtige Stütze, wenn es um andere Veranstaltungen im Ort geht. Viele Kuchenbüfetts haben die Frauen des Vereins schon gestaltet.

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