Die Mitglieder der Feuerwehr Hornhausen haben sich zur Jahresversammlung getroffen, um 2010 Revue passieren zu lassen. Von Bürgermeister Dieter Klenke, Ortsbürgermeister Lothar Lortz und Kreisbrandmeister Horst Nitzer gab es viel Lob für die Brandbekämpfer.

Hornhausen. Mit einer Schweigeminute hat die Jahresversammlung der Hornhäuser Feuerwehr begonnen. Die Teilnehmer gedachten der Opfer des Zugunglück in Hordorf, bei dem die Hornhäuser Wehr mit 16 Mitgliedern vor Ort war.

Das war aber längst nicht der einzige Einsatz, zu dem die Hornhäuser Feuerwehr im vergangenen Jahr gerufen worden war, wie Volker Stradtmann in seinem Bericht sagte. Der Wehrleiter erinnerte an weitere Hilfeleistungen, wie auch daran, dass er und seine Leute beispielsweise beim Brand eines Getreidefeldes oder auch bei Strohbränden gefordert waren.

Wie Stradtmann weiter informierte, hat seine Wehr 48 Mitglieder. Davon sind 19 Einsatzkräfte mit einem Altersdurchschnitt von 29,6 Jahren. Elf Mitglieder gehören der Alters- und Ehrenabteilung an, die anderen 18 sind fördernde Mitglieder.

In den Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende ist die Hornhäuser Feuerwehr "voll einsatzbereit", wie der Wehrleiter versicherte. "Am Tag gilt unsere Wehr jedoch als nicht einsatzbereit. Das heißt jedoch nicht, dass dann im Falle eines Einsatzes niemand da wäre. Dann wird die Oschersleber Wehr alarmiert und auch hier sind immer einige Mitglieder vor Ort", so Volker Stradtmann.

"Unsere Wehr verfügt über gut ausgebildete und qualifizierte Einsatzkräfte. An zwei Sonnabenden im Monat finden Ausbildungen und Schulungen statt, wie der Wehrleiter sagte: "Ab April wird dann das theoretische Wissen im Rahmen von Übungen in die Praxis umgesetzt."

"Als fester Bestandteil der dörflichen Gemeinschaft haben wir im Vorjahr auch wieder das Volks- und Schützenfest sowie den Martinsumzug abgesichert und einen Projekttag in der Grundschule unterstützt", sagte Stradtmann und erinnerte zudem mit Blick auf 2010 an eine Kanufahrt und an die Teilnahme an einem Pokallauf in Elbingerode. Sowie an den Kreisausscheid im Löschangriff, bei dem die Hornhäuser Mannschaft Platz 2 belegte.

"Unsere Feuerwehr kann sich wirklich sehen lassen. Sie hat auch bei schweren Einsätzen ihren Mann gestanden", lobte Ortsbürgermeister Lothar Lortz den Wehrleiter und dessen Mitstreiter: "Die Wehr wird ihrer Aufgabe, Menschen und Gut zu schützen gerecht und man kann sich auf sie verlassen."

Diesem Lob schloss sich Bürgermeister Dieter Klenke an, der aber den meisten Applaus bekam, als er ankündigte, dass die Wehr in diesem Jahr ein neues Mannschaftstransportfahrzeug bekommt.

"Ihr habt hier einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Einsatzkräften. Macht weiter so, ihr seid eine starke Truppe", kam ein weiteres Lob von Kreisbrandmeister Horst Nitzer, ehe am Ende der Zusammenkunft etliche Feuerwehrmitglieder ausgezeichnet beziehungsweise befördert wurden.

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