Ausleben. Die Feuerwehr Ausleben hat gemeinsam mit ihrem Förderverein ein Kappenfest gefeiert. Schon Tage vorher liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Da wurden das Gerätehaus geschmückt sowie Getränke und Lebensmittel eingekauft. Heimlich wurden von einigen Frauen und Männern Unterhaltungsbeiträge einstudiert.

So durften dann auch der Fördervereinsvorsitzende Peter Walter und seine Mitstreiter beim Einlass viele phantasievoll kostümierte Teilnehmer begrüßen. Da waren Cowboys und Indianer, Prinzessinnen, Hexen, Zwerge und Müllmänner mit von der Partie.

Holger Kluge sowie Katrin und Mike Schannor hatten als bewährte Hobbyköche ein warmes und kaltes Büffet aufgebaut. Die Anwesenden ließen sich dann nach der Begrüßung auch nicht lange bitten und langten kräftig zu.

Nach dem Essen sorgte der Auftritt der sieben Zwerge mit ihrem Schneewittchen in der Rettungstrage dafür, dass die Stimmung einen ersten Höhepunkt erreichte. Die Zwerge tanzten und nahmen die Gäste mit auf eine große Polonaise durch das Gerätehaus.

Ein weiteres Stimmungshoch brachte der Einmarsch der "Einsatzreservetruppe der Feuerwehr". Mit einem lauten Tatütata"-Ruf bewegten sich sieben Feuerwehrfrauen in sehr gemächlichem Tempo in den Saal. Die Zuschauer waren von dieser Einsatztruppe sichtlich irritiert und meinten: "Wenn die kommen, ist mein Haus ja abgebrannt." Als die Damen jedoch die Tanzfläche erreichten, zeigten sie dem begeisterten Publikum, was in ihnen steckt. Zu "Hurra, die Feuerwehr ist da" wurde ein flotter Line-Dance aufs Parkett gelegt.

Die Stimmung wurde noch einmal angeheizt, als Büttenrednerin Karin Przybilla ihren Platz in der Bütt einnahm. Als örtliche Ärztin "Wilma Pannschuppenschewski" betreut sie die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner und plauderte nun munter aus dem Nähkästchen. Bei diesem Vortrag blieb kein Auge trocken.

Danach wurde es in gemütlicher Runde im Gerätehaus noch eine lange Nacht.

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