In Dreileben brannte gestern nahe der Parkstraße der Dachstuhl einer Scheune komplett aus. Nachbarn des Eigentümers hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Vier Wehren rückten mit insgesamt 40 Leuten zu dem Großbrand aus. Personen wurden nicht verletzt. Die in dem Gebäude untergebrachten Tiere konnten rechtzeitig vor dem Flammentod bewahrt werden. Experten schließen eine elektrische Ursache nicht aus.

Dreileben. Zwei Bullen und ein Hausschwein - letzteres sollte eigentlich am morgigen Donnerstag im Anbau der gestern in Flammen stehenden Scheune geschlachtet werden - konnten gestern früh von der alarmierten Feuerwehr aus dem verqualmten Unterstand rechtzeitig vor den Flammen gerettet werden.

Das Schwein hatte quasi tierisches Glück und kam vorerst mit dem Schrecken davon. Der Schlachtetermin wurde gestern allerdings vom Besitzer nur verschoben, aber eben nicht aufgehoben.

Der Dachstuhl des Gebäudes brannte komplett aus. Die 40 Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern. Mit vier C-Strahlrohren und einem Wasserwerfer über die Drehleiter pumpten die Kameraden Wasser aus zwei Hydranten sowie dem nahegelegenen Teich auf das Flammenmeer.

Nachbarn hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Pieper der Wehren Dreileben, Remkersleben und Seehausen schlugen um 5.35 Uhr Alarm. Gegen 5.50 Uhr orderten die Dreileber Kameraden die Drehleiter aus Wanzleben nach. Neun Fahrzeuge waren im Einsatz. Für die Dreileber Wehr war das der erste Brand des laufenden Einsatzjahres. Ortswehrleiter Mario Finke: "Solch einen Großbrand hatten wir auch im gesamten vergangenen Jahr nicht im Ort zu löschen." In der Einheitsgemeinde ist das der größte Brand in diesem Jahr.

Für die Seehäuser Wehr war der gestrige Einsatz der bereits dritte innerhalb einer Woche. Anfang vergangener Woche waren sie zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der L 24 nahe Seehausen gerufen worden. Dabei musste ein 22-jähriger Autofahrer befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden. Montagabend ging der Alarm in Seehausen um 19.46 Uhr. Die Seehäuser rückten gemeinsam mit den Kameraden aus Eggenstedt zu einem Ödlandbrand am Ortsausgang Beckendorf aus, der gegen 22.45 Uhr gelöscht war. Nur wenige Stunden später erfolgte dann die nächste Alarmierung.

 

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