Hohendodeleben. Seit über einer Woche schon gehört die tägliche Zeitungsschau für die Nachwuchsreporter aus der vierten Klasse der Hohendodeleber Grundschule zum Unterrichtsgeschehen. "Schade, dass es bald wieder vorbei ist", sagte Vivian Köhler. Denn inzwischen haben die Kinder längst ihre Favoriten unter den Themen, die sie täglich in der Volksstimme lesen können, gefunden. Während die Mädchen vor allem die Horoskope lesen, interessieren sich die Jungen zuerst dafür, was es im Bereich des Sportes Neues zu erfahren gibt. "Wir freuen uns auch immer, wenn wir Bekannte in der Zeitung entdecken", fügte Lehrerin Ulrike Bierstedt hinzu.

Doch beim genauen Studieren der Zeitung kommen natürlich auch Fragen auf. So nutzten die acht Viertklässler, die am Ende ihres "SchmaZ junior"-Projektes auch selbst eine Klassenzeitung erstellen möchten, gestern die Gelegenheit, der Volksstimme-Redakteurin Constanze Arendt "Löcher in den Bauch" zu fragen. Macht es Spaß Redakteurin zu sein? Wie kommt der Artikel in die Zeitung? Haben Sie bei Ihrer Arbeit einen Helfer? Gibt es einen speziellen Gruß unter Reportern?

In ihren sogenannten SchmaZ-Heftern haben die Schüler im Laufe der Woche schon sehr viel gesammelt. Informationen dazu, wie eine Zeitung entsteht, findet sich darin ebenso wie ein Steckbrief über den jeweiligen SchmaZ-Reporter. Marque-Kevin Söder hat beispielsweise auch seine Vorbereitungen für seinen Artikel über Uni-Hockey abgeheftet, den er in der Klassenzeitung veröffentlichen möchte.

Zum Tag der offenen Tür, zu dem die Schule am 9. April einlädt, soll die Klassenzeitung ausgestellt werden. An diesem Tag werden die Nachwuchsreporter auch im Einsatz sein, um im Nachhinein über das Schul-ereignis zu berichten.

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