Klein Rodensleben (skr). Für die Bewohner von Klein Rodensleben ist es eine gute Nachricht: Die Freiwillige Feuerwehr blickt nach Angaben von Ortswehrleiter Danny Theuerwasser auf das ruhigste Jahr zurück, was die Wehr je hatte. Es gab also keinen tatsächlichen Noteinsatz, was allerdings auch für den vorbeugenden Brandschutz im Ortsteil spricht. Das zeigte auch die Brandsicherheitswache am 3. Juli vergangenen Jahres im Rahmen der "Family Days"-Veranstaltung auf dem Festplatz. Aufgrund des Feuerwerkes hatten sich Gras und Sträucher entzündet. Durch die Anwesenheit der Feuerwehrmänner konnte ein Brand bereits in der Entstehung verhindert werden.

Da jederzeit die "Ruhe" vorbei sein kann, zeigte sich die Wehr zur Jahreshauptversammlung gut aufgestellt. Acht Frauen und 37 Männer zählen zu den Mitgliedern. Eine Frau und elf Männer sind dabei passive Mitglieder. Zusätzlich gehören vier Mädchen und und zehn Jungen zur Jugendfeuerwehr.

Die Feuerwehr beteiligte sich im vergangenen Jahr erfolgreich an zwei Einsatzübungen, führte Ortswehrleiter Danny Theuerwasser weiter aus. Bei den Stadtmeisterschaften der Einheitsgemeinde im Mai vergangenen Jahres erreichten die Klein Rodensleber Männer den 1. Platz. Im Eggenstedt erreichten sie in der Rubrik "Stiche und Bunde" den 2. Platz. "Zu den Kreismeisterschaften konnten wir aus Gründen von Ausfällen leider nicht fahren", erklärte der Ortswehrleiter.

Die Kameraden engagierten sich außerdem an zahlreichen kulturellen Höhepunkten im Ortsteil Klein Rodensleben. Ob Osterfeuer, Fackelumzug, die Absicherung des Spielmannszuges oder der "Family Days", die Feuerwehr war auch im vergangenen Jahr überall mit dabei. Großes Lob fand der Wehrleiter auch für die Ausrüstung der Feuerwehr: "Was uns sehr freut ist natürlich auch, dass unseren Wünschen nach speziellen Einsatzgeräten entsprochen wurde, obwohl es in der Haushaltskasse nicht rosig aussieht. Das erste Mal wurde ein Trenn- und Schneidgerät beschafft, das den taktischen Einsatzwert der Wehr erhöht."

Besonders hob Danny Theuerwasser die Renovierung des Gerätehauses der Feuerwehr hervor, an der sich viele Freiwillige beteiligt haben. Er sagte: "Es ist nicht selbstverständlich, dass wir neben unserer Feuerwehrtätigkeit auch noch tagelang abends und am Wochenende unentgeltlich werkeln. Deshalb Danke an all diejenigen, die geholfen haben."