Die Mitglieder der Feuerwehr Neuwegersleben haben sich zur Jahresversammlung getroffen. Dabei wurde Bilanz gezogen und wurden Vorhaben für das Jahr 2011 besprochen.

Neuwegersleben. Auf insgesamt fünf Einsätze blickten die Frauen und Männer der Feuerwehr Neuwegersleben am Wochenende zurück. Wie Ortswehrleiter Detlef Maryniak während der Jahreshauptversammlung in seinem Rechenschaftsbericht mitteilte, konnten weiterhin ein Atemschutzgeräteträger, zwei Maschinisten sowie zwei Truppführer erfolgreich ausgebildet werden.

"Das reicht aber noch lange nicht aus", sagte Maryniak weiter und stieß dabei auf große Zustimmung von Clemens Köhler in seiner Funktion als stellvertretender Gemeindewehrleiter der Verbandsgemeinde Westliche Börde Gröningen, der insbesondere die Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit der Neuwegersleber Feuerwehrleute lobte.

Auch Jutta Oberhack, die ebenso wie Daniel Giesecke von der Verbandsgemeindewehrleitung als Gast anwesend war, dankte als stellvertretende Verbandsgemeindebürgermeisterin allen Feuerwehrleuten, verwies jedoch auf eine stärkere Jugendarbeit. "Leider gibt es derzeitig in unserem Ort keine Jugendwehr", bedauerte auch Detlef Maryniak und sucht, zusammen mit seinen Mitstreitern, nach einer Lösung hinsichtlich des fehlenden Nachwuchses.

Erfreut zeigte sich Detlef Maryniak über die Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze, die nicht nur einen weiteren Schritt in die Verbesserung der vorhandenen Technik bedeutet, sondern auch die Erhöhung der Einsatzbereitschaft der Wehr.

Auch auf kultureller Ebene wirkten die Mitglieder der Neuwegersleber Wehr kräftig mit, denn neben einem erfolgreichen Tag der offenen Tür im vergangenen Jahr, dem traditionellen Fackelumzug mit Maifeuer, der Grünkohlwanderung und Blutspendeaktion sowie dem Preisskat wurden auch die Kontakte zu den anderen Ortsteilen der Gemeinde Am Großen Bruch gepflegt und gemeinsame Veranstaltungen besucht. "Letztendlich hatten wir dadurch 17 zusätzliche Termine zu unserer normalen Ausbildung", stellte Detlef Maryniak fest.

Auch für das Jahr 2011 stehen für die insgesamt 22 aktiven Mitglieder wieder eine Reihe von Lehrgängen und Veranstaltungen auf dem Programm, die es neben Arbeit und Familie zu meistern gilt. "Für uns ist die gesunde Rückkehr von den Einsätzen besonders wichtig", wie der Wehrleiter abschließend feststellte: "Wir wissen aber auch, dass dafür eine gute Ausbildung eine wichtige Voraussetzung ist."

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