Teppich-Curling stand in dieser Woche auf dem Programm des DRK-Mehrgenerationenhauses Kroppenstedt. Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag rutschten die Curlingsteine zum Ziel. Das war gleichzeitig so etwas wie Training für die Teppich-Curling-Meisterschaften, die der DRK-Kreisverband Wanzleben aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr veranstalten will.

Kroppenstedt. Sehr sportlich-turbulent ging es an den Nachmittagen dieser Woche im Kroppenstedter DRK-Mehrgenerationenhaus zu. Denn die Seniorinnen der Dienstags-, Mittwochs- und Donnerstags-Gruppe haben sich heuer nicht nur zum Kaffee trinken, Kuchen essen und Klönen getroffen, sondern zudem zum Curling.

Ja, zum Curling. Aber nicht etwa, dass dafür eine Eisbahn angelegt worden war. Vielmehr haben Mehrgenerationenhaus-Leiterin Silvia Günther und ihre Mitstreiterinnen dafür einen grünen Teppich ausgerollt. Einen besonders langen grünen Teppich. "Das Ganze nennt sich Teppich-Curling und bietet Senioren eine sehr gute Möglichkeit, sich sportlich zu beschäftigen und Spaß zu haben", sagt Silvia Günther.

Aber nicht nur Senioren, auch Mädchen und Jungen erweisen sich im Kroppenstedter Mehrgenerationenhaus als begeisterte Teppich-Curling-Spieler. So auch in dieser Woche.

Angeschafft hatte sich das Mehrgenerationenhaus diese transportable Teppich-Curling-Anlage vor etwa zwei Jahren im Rahmen eines Aktionsprogramms "Jung und Alt". Und seither wird in Kroppenstedt "teppichgecurlt".

"In der Regel bauen wir die Anlage für jede Gruppe einmal im Monat auf", sagt Silvia Günther. Allerdings wird das in den nächsten Monaten wohl etwas öfter passieren. Denn der DRK-Kreisverband Wanzleben plant als Träger des Kroppenstedter DRK-Mehrgenerationenhauses und weiterer DRK-Begegnungsstätten im Altkreis Wanzleben eine Meisterschaft im Teppich-Curling. "Die Meisterschaft wird Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres stattfinden", kündigt Silvia Günther an, die nun die Seniorinnen, die zu ihr in die Einrichtung kommen, animiert, sich vorzubereiten.

Wohl nicht zuletzt deshalb waren in dieser Woche beispielsweise die etwa 20 Frauen der Dienstag-Gruppe mit großem Elan bei der Sache. Und auch einige Mädchen und Jungen, die zum "offenen Treff" gekommen waren. Sie haben den Seniorinnen nicht nur die Curling-Steine zurückgebracht, sondern auch selbst manchen Curling-Stein ins "Haus" geschoben.

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