Um in den Wanzleber Volkspark zu gelangen, müssen Fußgänger die Bundesstraße überqueren. Und das möglichst mit flinken Füßen. Für Kinder und Senioren ist das mit einem erhöhten Risiko verbunden. Deshalb setzt sich beispielsweise der Verein "Burgkrümel" seit Jahren für den Bau eines Fußgängerüberweges an der B 246 a ein.

Wanzleben. Norman Aris als Vertreter des Vereins "Burgkrümel" kämpft seit Jahren um den Bau eines Spielplatzes im Wanzleber Volkspark. Er setzt sich deshalb auch für die Einrichtung eines Fußgängerüberweges an der Bundesstraße 246 a in Höhe des Volksparks ein. Bisher ist die größte Hürde bei der Umsetzung der Spielplatzidee nämlich immer noch die sichere und vernünftige Überquerung. Es fehlt ein Fußgängerüberweg über die B 246 a zum Volkspark. Ende Dezember 2010 sagte Bauamtsleiter der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben - Börde, Olaf Küpper, im Volksstimme-Artikel vom 18. Dezember zum Thema "Ausgeträumt, oder wird der Verein Burgkrümel seinen Abenteuerspielplatz bauen können?": "Wenn die Ampel steht, soll durchgestartet werden." Weiter hieß es: Es habe bisher zwar schon mehrfach Bestrebungen in dieser Richtung gegeben, aber die waren nicht von Erfolg gekrönt. "Wir wollen nochmal einen Vorstoß bei den Verkehrsbehörden wagen, denn Voraussetzung für die Spiel- platzidee ist, dass die Kinder sicher über die Straße kommen", sagte Küpper.

"Aber nicht nur wir Eltern wünschen uns an dieser Stelle, um sicheren Fußes in den Volkspark zu kommen, grundsätzlich einen Zebrastreifen. Beispielsweise in Höhe des Thomas-Müntzer-Weges oder ,Am Burggarten\'. Vorallem auch die älteren Fußgänger, die im Park spazieren gehen wollen, würden das begrüßen", sagte Norman Aris. Nicht zuletzt könnte durch eine vernünftige sichere Querungshilfe der B 246 a-Fahrbahn wieder eine bessere Verbindung zwischen dem Park und der Stadt geschaffen werden.