Langenweddingen. Bei Hubert Weber in Langenweddingen gaben sich am Sonnabend viele Gäste die Klinke in die Hand und das aus gutem Grund: Hubert Weber feierte seinen 70. Geburtstag und diesen ließen sich viele seiner Wegbegleiter nicht entgehen. Ortsbürgermeisterin Jutta Spurek, Pfarrer Georg Kirch, Rudolf Ehrhardt oder Altenweddingens ehemaliger Heimatvereinsvorsitzender Gustav Adolf Schmidt genauso wenig wie Mitglieder des Gemeinderates und des CDU-Ortsverbandes Sülzetal. Sie nahmen Hubert Weber kurzentschlossen in ihre Mitte und sangen ihm ein Ständchen.

CDU-Mann Hubert Weber, geboren in Breslau, hat im Karl-Liebknecht-Werk Magdeburg Schlosser gelernt, sich über den Meister und einem späteren Studium zum Maschinenbau-Ingenieur qualifiziert.

In jedem Fall aber war und ist Hubert Weber immer auch ein Mann der Kommunalpolitik. Das begann schon zu DDR-Zeiten und setzte sich mit der Wende fort. Ab 1990 saß er im Gemeinderat von Langenweddingen, war auch ab 1994 Ortsbürgermeister. Mit Gründung der Verwaltungsgemeinschaft Osterweddingen war der Vater dreier Kinder Vorsitzender des Verwaltungsgemeinschaftsausschusses. Als 2001 die Einheitsgemeinde Sülzetal gegründet wurde, gehörte Hubet Weber wie selbstverständlich dem Gemeinderat an. Bis 2009 war er Vorsitzender des Gemeinderates, und der heutige Vorsitzende, Jörg Methner, sagte erst kürzlich: "Ich habe vor allen Dingen seine ruhige und souveräne Art sehr bewundert."

Noch heute ist Hubert Weber Mitglied des Gemeinderates Sülzetal und Mitglied des Ortschaftsrates Langenweddingen.

Was allen Geburtstagsgästen am Sonnabend besonders freute, war die Tatsche, dass sich Hubert Weber vor allen Dingen gesundheitlich wieder gut "herausgerappelt" hat.