Oschersleben. Die Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Alpenländischen Dachsbracken führte am Sonnabend in der Feldflur zwischen Oschersleben und Altbrandsleben eine Hundeprüfung durch. Acht Jäger nahmen mit ihren Hunden an der sogenannten Anlagenprüfung daran teil. Die Hunde durften nicht älter als 18 Monate sein.

"Bei der Anlagenprüfung werden die angeborenen Anlagen der Hunde geprüft", erklärte Leistungsrichter Torsten Pabusch. Ein Bestandteil ist die "Arbeit am Hasen und am Fuchs auf der warmen Fährte". Dabei nimmt der Hund die echte Fährte eines Hasen oder eines Fuchses auf und spürt ihr nach. "Hasen und Füchse kommen dabei nicht zu Schaden", versicherte der Leistungsrichter. Da es in der Feldflur bei Oschersleben noch etliche Hasen in freier Wildbahn gebe, habe sich die Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Alpenländischen Dachsbracken dieses Prüfungsgebiet ausgesucht. Auch hat die Gruppe mit dem Neindorfer Revierförster Jens Strebe einen Mitstreiter aus der Oschersleber Region. Ortsansässige Jäger hatten freundlicherwiese das Revier für die Anlageprüfung zur Verfügung gestellt.

Weiterer Bestandteil des Jagdhundeexamens war die Prüfung auf Schussfestigkeit der Alpenländischen Dachsbracken. Neben dem Hund wird ein Schuss abgefeuert. Der Hund darf sich davon nicht beeindrucken lassen und weglaufen.

"Alle Teilnehmer werden die Anlagenprüfung bestehen", war Leistungsrichter Pabusch mit den Fähigkeiten der Hunde zufrieden. Die Halter reisten aus ganz Sachsen-Anhalt zur Prüfung nach Oschersleben und waren mit den Voraussetzungen sehr zufrieden.

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