Im Naturbad Warsleben wird am Sonntag die neue Badesaison eröffnet. Die Vorbereitungen sind so gut wie beendet. Auch einer der Zufahrtswege wurde in Stand gesetzt. Pächter ist wie in den Jahren zuvor René Pape.

Warsleben. Noch haben hier vor allem die Frösche das Sagen. Sie quaken im Schilf munter drauf los, während weiter vorn ein paar Mitarbeiter des Bauhofes zugange sind. Ansonsten ist das Warsleber Naturbad noch verwaist.

Doch das wird sich bald ändern, möglicherweise bereits am Sonntag. Denn am Sonntag beginnt in Warsleben die neue Badesaison - und da erwartet Pächter und Schwimmmeister René Pape seine ersten Gäste.

"Es ist alles vorbereitet, jetzt hoffen wir noch auf gutes Wetter", stimmen René Pape, Bürgermeister Dietmar Schmidt und Verwaltungsmitarbeiter Hans-Peter Lemgau überein. Diese drei Herren haben sich jetzt kurz vor Saisonbeginn noch einmal vor Ort getroffen, um zum einen letzte Einzelheiten der Badesaison zu klären und um sich zum anderen vom ordnungsgemäßen Zustand der Anlage zu überzeugen.

Für diesen ordnungsgemäßen Zustand haben in den zurückliegenden Wochen Mitarbeiter des Bauhofes der Verbandsgemeinde Westliche Börde gesorgt, die unter anderem das Sanitärgebäude auf Vordermann gebracht, den Sand gesäubert, die Freiflächen aufgeräumt und Geländer gestrichen haben. Auch wurde eine Treppe repariert und der Parkplatz vor dem Bad vorbereitet. "Wir haben außerdem den Feldweg vom Bahnhof Warsleben bis zur Ölmühle in Stand gesetzt, so dass auch dieser Weg den Badegästen für die Anfahrt zur Verfügung steht", wie der Bürgermeister sagt, der zudem bekanntgibt, dass die Eintrittspreise unverändert sind, also Erwachsene zwei Euro und Kinder einen Euro zahlen. "Allerdings hat der Gemeinderat entschieden, dass solche Einrichtungen wie die Kindertagesstätte, der Ferienhort oder die Schulen keinen freien Eintritt mehr haben, sondern für jedes Kind oder jeden Jugendlichen den halben Preis, also 50 Cent, zahlen müssen ", sagt Schmidt.

Geöffnet hat das Bad bis Mitte September und zwar außerhalb der Ferien täglich von 14 bis 19 Uhr und in den Ferien von 10 bis 19 Uhr. "Wir werden auch wieder einige Veranstaltungen organisieren", kündigt René Pape an und spricht von Grillabenden, Kinderfesten, Rentner-Veranstaltungen und von Disco-Abenden.

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