Die Vorbereitungen für das Blumenberger Dorffest anlässlich des 220-jährigen Bestehens, laufen auf Hochtouren. Es soll am 18. und 19. Juni begangen werden. Bei dem Fest sucht der Ort "das Supertalent" und will eine Gedenktafel zu Ehren des Gründers von Blumenberg enthüllen.

Blumenberg. Vor gut 220 Jahren gab der preußische Regierungsbeamte Graf von Schulenburg-Blumberg den Befehl aus, dem Gebiet des "Vorwerkes am Henneberg", - so lautete damals die Außenstelle der Wanzleber Domäne - Blumenberg zu gründen. Das berichtet Udo Hüttenrauch, Vorsitzender des Blumenberger Kultur- und Karnevalsverein (BKK). Sein Verein mit 96 Mitgliedern der größte des Ortsteils, in dem rund 400 Bürger wohnen, plant im Rahmen der 220-Jahr-Feierlichkeiten am Sonntag, 19. Juni, gegen 11 Uhr zu Ehren des Gründers von Blumenberg auf dem Dorfplatz eine feierliche Enthüllung eines Gedenksteins. Auf dem soll auch das Konterfei des Grafen zu sehen sein. "Vielleicht schaffen wir es, dafür jemanden aus der Familie Schulenburg zu gewinnen", sagt Udo Hüttenrauch.

Außerdem hoffen die Vereinsmitglieder darauf, dass sich jede Menge junge Talente bis zum Alter von 18 Jahren aus der Stadt Wanzleben für den ausgerufenen Wettbewerb "Blumenberg sucht das Supertalent" bewerben werden. Angelehnt an das Fernsehformat "Das Supertalent" können die Kinder und Jugendlichen singen oder ein anderes Talent auf der Bühne zeigen. Anmeldungen mit einer kurzen Beschreibung des Auftritts können an folgende Adresse geschickt werden: Blumenberger Kultur- und Karnevalsverein, z. Hd. Matthias Brosig, Schulstraße 25, Wanzleben. "Es sind alle Kinder und Jugendliche, Vereine, Einrichtungen gern gesehen, die beim Supertalent oder Miniplayback mitmachen wollen", teilt Brosig vom BKK mit.