Ende gut, alles gut. Die Ringstraße in Bahrendorf ist abgenommen, die Baumaßnahme damit offiziell beendet. Die Sanierung dieser Straße war mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II für die Gemeinde Sülzetal möglich geworden.

Bahrendorf. Zur offiziellen Bauabnahme waren vor wenigen Tagen Vertreter des Bauamtes der Gemeinde Sülzetal, der bauausführenden Betriebe, des Planungsbüros und des Ortschaftsrates in der Straße zusammengekommen. Hier war noch einmal Gelegenheit, offene Fragen zu beantworten und Probleme zu klären. So hatte eine Anwohnerin darauf aufmerksam gemacht, dass man anscheinend ihr Grundstück vergessen habe. Hier fehle nun ein Stück Zuwegung. In Absprache mit der Gemeinde solle nun geklärt werden, wo denn die Zufahrt der Familie sei, von der Ringstraße oder von der Hauptstraße aus. An zwei Stellen ist nachzuarbeiten, ist eine Carport-Zufahrt zu verändern. Die Baufirma wird dies in den nächsten 14 Tagen erledigen.

Auf Wunsch des Ortschaftsrates solle an der Kirchenmauer auch nachgearbeitet werden. Hier sind auf zwei Metern Länge die Pflastersteine um wenige Zentimeter nicht ganz an die Bruchsteinmauer herangelegt.

Da nicht geklärt ist, in wie weit hier in das Fundament der Kirchenmauer eingegriffen wird, meinte gestern Bauamtsleiter Fred Fedder, alles solle so bleiben, wie das Pflaster jetzt liegt. Auch habe in der Angelegenheit die Kirchengemeinde, der das Areal gehört, ein Wörtchen mitzureden.

Überfahrbare Rundborde gesetzt

Die Ringstraße in Bahrendorf konnte auf einer Länge von etwa 160 Metern mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II ausgebaut werden, einen entsprechenden Beschluss hatte der Gemeinderat noch im alten Jahr gefasst. Das alte Kopfsteinpflaster ist durch ein Betonsteinpflaster ersetzt worden. Die Straße bekam auch einen Fußweg. Dieser ist farblich abgesetzt, um ihn von der Fahrbahn abzutrennen. Begegnen sich zwei Fahrzeuge, kann notfalls der Fußweg überfahren werden. Rundborde machen das Überfahren möglich.

Die Straße ist durchgängig 4,75 Meter breit. In dieser Hinsicht war das Projekt im Nachhinein geändert worden und vom Gemeinderat am 5. Mai beschlossen worden. Die nachträgliche Änderung hatte ebenso für einige Diskussionen gesorgt, wie auch das verlegte Pflaster.

Zwischen Fahrbahn und Fußweg wurde eine Gosse angelegt, die das Regenwasser ableitet. Lediglich im unteren Bereich der Straße in Richtung Kreisstraße wird das Niederschlagswasser aufgefangen und in einen kurzen Regenwasserkanal geführt. So will man künftig verhindern, dass das Regenwasser auf die Kreisstraße gelangt.

Im Zuge der Straßenbauarbeiten wurden auch neue, ortsübliche Straßenlampen gesetzt.

Der Ausbau der Ringstraße ist für die Bürger beitragspflichtig. Grundstückseigentümer haben zwölf Cent pro Quadratmeter zu entrichten.

Die Kosten für die Sanierung liegen bei etwa 130000 Euro. Bei einem Fördersatz von 87 Prozent kommt die Gemeinde auf einen Eigenanteil von etwas über 9000 Euro.