Wanzleben (car). "Anhand der Bilder kann man sehen, dass ich eine schöne Kindheit auf dem Bahnhof verbrachte, bis meine Familie schweren Herzens nach fast 30 Jahren in die Goethestraße umzog", berichtete Helgard Kuhn kürzlich im Sozialen Zentrum des DRK im Alten Bahnhof von Wanzleben. Helgard Kuhn, geborene Schneider, ist die Tochter des Mannes, der von den 60er-Jahren bis hinein in die 80er-Jahre als Bahnhofsvorsteher in Wanzleben tätig war. Während ihrer Präsentation vermischte sie gekonnt historische Daten ihrer Vergangenheit mit Bildern und persönlichen Anekdoten, wobei sie die Gäste mit ihrer angenehmen Erzähler-Stimme in ihren Bann ziehen konnte. Sie nahm die Zuhörer mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

Die Mitglieder des DRK- Ortsvereines und einige interessierte Wanzleber Bürger hörten aufmerksam zu. Im Anschluss nutzten viele die Gelegenheit, sich über gemeinsam Erlebtes am Bahnhof auszutauschen.