Eigentlich braucht es bei der Sommerschenburger Ortsgruppe der Volkssolidarität keinen Faschingsrahmen, um gute Laune und ausgelassene Stimmung zu generieren. Doch macht so ein Kostümfest die Sache natürlich noch um einiges bunter und heiterer. Kein Wunder also, dass die Faschingsfete wieder einmal zu einem echten Höhepunkt geriet.

Sommerschenburg. Die ländliche Ruhe außerhalb des Dorfgemeinschaftshauses war trügerisch. Denn drinnen, im Gemeinderaum, ging es hoch her. Die illustre Runde der hiesigen Volkssolidarität hatte sich kürzlich hier eingefunden, um miteinander ein paar feucht-fröhliche Stunden zu verleben. Ein lautstarkes "Helau!" markierte den Auftakt zur Faschingsfeier, die wiederum zu aller Zufriedenheit von der Mitstreiterschaft um Ortsvorsitzende Regina Hauser organisiert und ausstaffiert wurde.

Stichwort Staffage: Das ließen sich natürlich auch die Gäste nicht nehmen. Ein schmückendes Hütchen oder Krönchen zierte jedes Haupt, und manch einer hatte sich auch in einfallsreiche und aufwändige Schale geschmissen. Regina Hauser erschien als Film-Diva der 20er Jahre mit einer ordentlichen Portion Heiterkeit im Gemüt. "Wir haben uns alle sehr auf diese Feier gefreut, den Raum eingeschmückt, Pfannkuchen selbst gebacken und auch den Heringssalat fürs Abendbrot selber gemacht", so Hauser. Ebenso war für ein Unterhaltungsprogramm aus Schlagern und Volksmusik gesorgt.

Bei beschwingten Melodien, schmackhaftem Imbiss und auch so manch zotigem Spruch verging die Zeit wie im Fluge – und für die meisten Teilnehmer auch viel zu schnell. Jedoch, ein Wiedersehen ist garantiert, wie Regina Hauser betont: "Es war bestimmt nicht die letzte Faschingsfeier und erst recht nicht unsere letzte Veranstaltung in diesem Jahr."