Den Baubeginn für einen Radweg als Lückenschluss zwischen dem Wulferstedter und Neudammer Radweg soll es noch in diesem Jahr geben. Die Vorbereitungen dafür laufen. Die Kosten von 196 000 Euro trägt das Land.

Neudamm. Rund 680 Meter Radweg fehlen, damit zwischen dem Wulferstedter Radweg und Neudamm eine Verbindung besteht. In Neudamm endet der Radweg bislang in der Ortsmitte. Das soll sich bald ändern und mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden, bestätigt Klaus-Peter Bartöck, Sachgebietsleiter Tiefbau in der Verwaltung für die Westliche Börde. "Die Planung ist abgeschlossen. Jetzt geht es noch darum, Eigentumsfragen abschließend zu klären", sagte er zur Volksstimme. Bauzeit sind drei Monate.

"Denkbar, vor Anbruch des Winters fertig zu sein"

"Falls wir noch im Sommer oder Spätsommer beginnen könnten, wäre es denkbar, den Radweg vor Anbruch des Winters fertigzustellen", erklärte Bartöck. Federführend ist der Landesbetrieb Bau, der auch die Kosten von insgesamt 196 000 Euro trägt.

Ist der Radweg fertig, können Radler vom Wulferstedter Radweg bis zum Neudammer Radweg fahren, der dann weiter durch Neuwegersleben bis zum Ortseingang Hamersleben führt. Bislang müssen Radfahrer auf dem Weg nach Neudamm und andersherum die Bundesstraße befahren. Das soll dann der Vergangenheit angehören. Etwas, das nicht nur Radfahrer freuen wird, sondern auch manchen Anwohner.

Peter Ahrens zum Beispiel wohnt in Neudamm an der Hauptstraße. "Ich verstehe, dass die Radfahrer Angst haben, auf der Bundesstraße zu fahren", meint er. Er ärgere sich aber oft, dass Radfahrer stattdessen den schmalen Fußweg vor seiner Haustür nutzen. Künftig soll es nun einen kombinierten Geh- und Radweg geben, innerorts 2,50 Meter breit, außerorts 2,25 Meter. Und die Straße wird so umgebaut – das heißt: verschoben – dass die Fahrbahn ihre Maße behält.

Seit mehreren Jahren haben sich die Verantwortlichen in den heutigen Ortsteilen und früheren eigenständigen Gemeinden Neuwegersleben und Wulferstedt dafür eingesetzt, dass dieser Radweg tatsächlich kommt. Im Verkehrsministerium rückte er in der Priorität schließlich nach oben.

Da durch den Bau des Radweges natürliche Fläche versiegelt wird, soll es in Neuwegersleben Ersatzpflanzungen geben. Geplant sind, Bäume und Sträucher auf dem Friedhofsgelände in die Erde zu bringen sowie im Bereich des Schützenplatzes an der Feldstraße.

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