Alikendorf (yhe). Für die Kameraden der Alikendorfer Feuerwehr ist vor wenigen Wochen ein ereignisreiches und turbulentes Jahr zu Ende gegangen. "Es wird wohl in die Geschichte eingehen", sagte Wehrleiter Jens Siebert auf der Jahreshauptversammlung. Das Einsatzjahr 2010 begann für die Kameraden am 1. Januar um 5.21 Uhr mit dem Auspumpen eines Keller. Im Verlauf des Jahres gab es vom Kleinbrand bis zu einer Nacht im Mai mit zwei aufeinanderfolgenden Einsätzen beim Einbruch in die Sparkasse Hadmersleben und einem anschließenden Pkw-Brand in Kleinalsleben unterschiedliche Herausforderungen. Im Juli bewies sich die Wehr beim großen Zusammenspiel der Ortswehren beim Strohdiemenbrand in Klein Oschersleben.

Im September rief statt des Weckers um 5.41 Uhr die Sirene, und die Kameraden eilten zu einem Brand in einem Schlachtbetrieb in Kleinalsleben. Mit einem Heckenbrand und zwei Ölspuren endete das Jahr nach 14 Einsätzen ruhig.

Die Alikendorfer Wehr war an einigen Übungen mit anderen Ortswehren beteiligt. Sie bewiesen das gute Zusammenspiel. Kultureller Höhepunkt war neben Osterfeuer, Maibaum und Maifeuer das 75-jährige Bestehen der Wehr. Das Jubiläum wurde mit einem Fest gewürdigt, und der Anbau an das Gerätehaus konnte eingeweiht werden.

Auch 2010 haben die 19 aktiven Kameraden ihre Ausbildung vorangetrieben. Ziel der Wehr ist es, 2011 die Zusammenarbeit mit Hadmersleben und anderen Ortswehren zu vertiefen. "Ein wichtiger Punkt ist die Werbung von Jugendlichen, denn unser Durchschnittsalter liegt inzwischen bei 38 Jahren", so Jens Siebert, der auch Worte des Dankes für die gute Zusammenarbeit an die Stadtwehrleitung, die Stadt und an die vielen fleißigen Helfer und Unterstützer der Wehr richtete.