In der Grundschule Altenweddingen gab es tagelang nur ein einziges Thema: Das bevorstehende Ritterfest. Etliche Tage und Stunden haben die Klassen an Kostümen, Bannern und Tischdekorationen gebastelt, damit das diesjährige Faschingsfest zum besonderen Höhepunkt wird.

Von Yvonne Heyer

Altenweddingen. Elde Ritter, feine Burgfräulein, kampflustige Knappen: In der Altenweddinger Festhalle hatte gestern das Mittelalter Einzug gehalten. Die Grundschule feierte Schulfasching. In diesem Jahr stand dieser unter dem Motto: Ritterfest.

Alle Klassen waren im Vorfeld aufgerufen, die passenden Dekorationen und Kostüme zu schaffen. Jede Klasse stand schließlich auch für eine Burg. Die Schüler erfanden die Federburg, die Feuerburg, zweimal gab es die Burg Falkenstein oder die Löwenburg. Dazu wurden Wappen und Banner kreiert. Viel Fantasie bewiesen Schüler und Lehrer ebenso beim Saalschmuck. Schließlich fehlten die Kostüme für Ritter mit Schild oder für die Burgdamen die Hüte mit den typisch hohen Spitzen nicht.

Aber nicht nur an den Kostümen war ersichtlich, dass die Grundschule Altenweddingen ein Ritterfest feierte. Mittelalterlich war das bunte Programm rund um das Fest gestaltet. Burgfräulein, Ritter und Knappen hatten ebenso etliche Prüfungen zu bestehen. Beim großen Wissenstest galt es, viele Fragen zu beantworten. Für die 1. Klasse waren die noch zu schwer, diese Jungen und Mädchen setzten deshalb ein Puzzle zusammen. Alle Schüler versuchten sich am Bogenschießen oder Lanzenstechen. Beim mittelalterlichen Basteln entstanden Silberengel, Falken und Knopfketten. Geschicklichkeit wie Schnelligkeit waren gefragt beim Münzen schnappen oder beim Suchen nach dem Schlüssel zum Verlies. In zwei Minuten mussten möglichst viele Schlösser geöffnet werden. Als alle Aufgaben gelöst waren, wurden schließlich für jede Burg der beste Ritter und das beste Burgfräulein ausgerufen.

Und damit die Ritter und Burgfräulein nicht die Kräfte für die zahlreichen Prüfungen verließen, war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Eltern und Großeltern betreuten die Schenke, buken beispielsweise Waffeln en Gros. Doch vor allem das Stockbrotbacken war bei den Kindern sehr gefragt.

"Die Eltern und Großeltern haben uns wieder sehr unterstützt. Auch zahlreiche Stände für die Spiele waren von ihnen besetzt worden. Das klappt wirklich immer sehr gut", lobt Anita Lichtenberg. Sie hatte als pädagogische Mitarbeiterin der Schule den Hut für das Ritterfest auf.

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