"Miteinander - Füreinander" heißt das Projekt, mit dem sich derzeit die Mädchen und Jungen des Ausleber Hortes "Villa Einstein" beschäftigen. Dazu gehörte jetzt auch eine Pyjama-Party.

Ausleben. Es war schon eine etwas ungewöhnliche Garderobe, mit der 18 Mädchen und Jungen des Ausleber Hortes dieser Tage in ihre "Villa Einstein" gekommen waren. Denn sie hatten keine Hosen, Röcke oder Kleider und auch keine Pullover, Blusen oder T-Shirts an. Vielmehr hatten sie sich Schlafanzüge beziehungsweise Nachthemden angezogen.

"Die Kinder wollten kein herkömmliches Faschingsfest feiern, sondern lieber eine Pyjama-Party", so Horterzieherin Andrea Smikowski. Was auch ganz gut zur Tageszeit passte, denn das Fest fand nicht wie andere Hort-Veranstaltungen am Nachmittag statt, sondern begann erst um 17 Uhr.

Und zwar mit einem Abendessen, dem viel Spiel und Spaß folgten. "Zum Schluss haben wir noch mit viel Radau einen Abendspaziergang unternommen", so Andrea Smikowski, die betont, dass diese Pyjama-Party zu einem Projekt gehört, mit dem sich die Mädchen und Jungen seit einiger Zeit beschäftigen und auch noch ein paar Wochen beschäftigen werden.

"Miteinander - Füreinander" ist der Titel dieses Projekts. "Es geht darum, die zwischenmenschlichen Werte wie Freundschaft oder gegenseitige Fürsorge zu entwickeln", wie die Horterzieherin sagt. Auch soll das Unrechtsbewusstsein gestärkt, sollen gute Umgangsformen weiter entwickelt und soll das "richtige Streiten" gelernt werden.

Mit den bisherigen Ergebnissen ist Andrea Smikowski sehr zufrieden, die auch davon berichtet, dass es im Hort eine dreiköpfige Sprechergruppe und Patenschaften gibt, die stärkere Kinder über schwächere übernommen haben.