Akribisch wird im Ortschaftsrat jeder Punkt des Protokolls der letzten Ortschaftsratssitzung auf Erledigung kontrolliert. Etliches muss immer wieder im neuen Protokoll aufgenommen werden, weil es eben nicht erledigt ist. Doch am Dienstagabend konnte Ortsbürgermeister Wolfgang Kettner eine lang angemahnte Geschichte als Vollzug melden – die Bäume auf dem Friedhof sind beschnitten.

Osterweddingen. Wie oft die Problematik Friedhofsbäume angesprochen und auch von den Bürgern angemahnt wurde, lässt sich heute auf Anhieb gar nicht mehr sagen. Jetzt endlich sind die Baumschnittarbeiten erledigt. Und zu dem wie es nun vollzogen wurde, sagte am Dienstagabend Ortsbürgermeister Wolfgang Kettner: "Damit wollen wir nun erst einmal zufrieden sein, den Punkt können wir abhaken". Aber es gibt weiterhin Probleme, die auch mit dem letzen Protokoll nicht erledigt wurden. Dazu gehört beispielsweise die Beleuchtung auf dem "Festplatz". Ende März soll es nun einen Vororttermin geben, um hier zu klären, wie es auch mit dem Trafohäuschen weitergehen soll. Zudem müsse geklärt werden, welche Leuchten dorthin kommen.

Kritik hagelte es auch vom Ortsbürgermeister zum Areal an der Grundschule. Bekanntlich standen bis Ende Juni des vergangenen Jahres direkt an der Ortsdurchfahrt auf dem ehemaligen Parkplatz für Schule und Gemeindeverwaltung Container. Kurz vor den Sommerferien wurden sie entfernt. Doch das Areal wurde nicht wieder begradigt; der Dreck nicht beräumt. "Inzwischen ist fast ein Jahr um, und wir fahren noch immer durch die Schlaglöcher des neuen Parkplatzes. Was mich hier direkt an der Ortsdurchfahrt auch gewaltig stört, ist, dass die Müllkübel von Schule und Verwaltung dort an der Straße stehen, das ist kein schöner Anblick für jeden der durch den Ort fährt. Ich bitte, ins Protokoll aufzunehmen, dass sich bis Ende März an dem Zustand des Areals etwas ändern muss", verlangte Wolfgang Kettner. Das Thema Dopplenutzung Schule/Hort muss ebenso auf der Agenda bleiben. Auch wenn die Genehmigung der Doppelnutzung erst im Sommer 2012 endet, müsse sich die Gemeinde rechtzeitig kümmern, wie es weitergehen soll. Möglicherweise wolle man die Doppelnutzung verlängern, denn die Gemeinde muss schließlich auch eine Lösung für die Ämter finden, die ihren Platz im alten Schulgebäude haben, das in Zukunft wieder in eine Schulnutzung überführt werden soll. Für das Bauamt und für die Finanzverwaltung der Gemeinde müssen neue Räumlichkeiten geschaffen werden.

Erich Wasserthal berichtete dem Ortschaftsrat, dass es drei Varianten gäbe, wie man das Problem lösen könnte. Er selbst favorisierte die Variante, auf dem Hof des Rathauses neue Räumlichkeiten zu bauen. Auch der alte BHG-Hof sowie das Anmieten von Räumlichkeiten standen schon mal zur Debatte.

 

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