Mit dem Winterende beginnen vielerorts wieder die Bauarbeiten. Das trifft auch für die neuen Gerätehäuser der Feuerwehren in Hadmersleben und Schermcke zu.

Von Yvonne Heyer

Hadmersleben/Schermcke. In Schermcke hatten die Bauarbeiten für eine neue Fahrzeughalle noch im alten Jahr begonnen. Der frühe Wintereinbruch sorgte jedoch dafür, dass die Bauhülle nicht geschlossen werden konnte. Ursprünglich sollten noch 2010 Fenster, Türen und Tore eingesetzt werden. Dann hätte man die Innenarbeiten schon beginnen können. Stattdessen werden die Fenster, Türen und Tore gerade jetzt in diesen Tagen eingesetzt. "Ist der Bau verschlossen, kann der Innenausbau mit den Elektro- und Putzarbeiten starten. Mitte Mai wollen wir mit der Fahrzeughalle für zwei Fahrzeuge dann fertig sein", berichtet Angela Woldt vom Hochbauamt der Stadt Oschersleben.

Im Fall des Gerätehauses in Schermcke handelt es sich um den ersten Bauabschnitt und dieser sieht den Bau besagter Fahrzeughalle vor. Hinzu kommt die Gestaltung der Außenanlage, sprich es müssen Parkflächen für die Feuerwehrleute geschaffen werden. Das Projekt sieht neun Parkplätze vor.

Insgesamt werden in Schermcke 235 000 Euro investiert. Wann es einen zweiten Bauabschnitt im Gerätehaus gibt, kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

In Hadmersleben hingegen hat der zweite Bauabschnitt inzwischen begonnen. Am 18. Februar begannen die Bauarbeiter mit dem Rückbau und Entkernen des alten vorhandenen Gerätehauses. Hier werden sanitäre Anlagen mit Toiletten und Duschen, getrennt für Männer und Frauen, ein Versammlungsraum, ein Arbeitsplatz für den Wehrleiter und eine Teeküche ihren Platz finden. Darüber hinaus entsteht ein Einstellplatz für den Mannschaftswagen. Zudem müssen Lagerflächen geschaffen werden. Gebaut wird mit Firmen aus der unmittelbaren Umgebung. Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt, es muss ohne Fördermittel gebaut werden, belaufen sich auf 185 000 Euro. Geplant ist, dass die Bauarbeiten am 8. Juli beendet sind.

Im ersten Bauabschnitt war wie in Schermcke bereits eine neue Fahrzeughalle entstanden. Allerdings gibt es hier das Problem, dass es noch immer durchregnet, das Dach einfach nicht dicht zu bekommen ist. "Wir haben jetzt einen Gutachter eingeschaltet, der soll nun klären, ob es sich um einen Material- oder gar Verarbeitungsfehler handelt", sagt Angela Woldt.

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