Hornhausen. Es war für die Mädchen und Jungen der Hornhäuser Kindertagestätte "Anne Frank" das erste Mal, dass sie ihre Einrichtung über die Feuerleiter verlassen mussten. Dennoch haben sie diese Aufgabe souverän gemeistert. Ganz diszipliniert kamen sie die vielen Stufen heruntermarschiert. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur von ihren Betreuerinnen, sondern zudem von einigen Feuerwehrmännern.

Denn das Ganze war so etwas wie eine Übung. Zwar keine offizielle Feuerwehrübung, wie Gruppenführer und Einsatzleiter Lutz Ollendorf betonte. Aber dennoch war es sowohl für die Erzieherinnen und Kinder als auch für die Feuerwehrleute eine Probe für den Ernstfall, sollte es eines Tages tatsächlich mal in der Kindertagesstätte brennen.

Und so kamen acht Hornhäuser Feuerwehrleute probeweise angerückt, um zum einen die 46 Kinder zu retten und zum anderen den Dachstuhlbrand zu löschen. Unterstützt wurden sie von den beiden Oschersleber Feuerwehrmännern Falk Zönnchen und Carsten Loof, die mit der großen Drehleiter zur Stelle waren, um Menschen aus der oberen Etage zu holen.

Und das war dann auch so etwas wie der Höhepunkt der Übung, als nämlich die Tagesstättenleiterin Gabriele Geppert durch das Dachfenster geklettert kam, von Carsten Loof in den Rettungskorb geholt und auf den sicheren Boden gebracht wurde.

Zu dieser Zeit waren die Kinder schon allesamt gerettet und begrüßten ihre Leiterin mit großem Applaus.

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