Oschersleben. Zur Bode-Zielfahrt rund um Oschersleben starteten am Sonntag 24 Teilnehmer an der Motorsport Arena. Die Fahrer von Autos, Motorrädern, Kleintransportern und Lkw nahmen die etwa 140 Kilometer lange Strecke in Angriff. Bevor die Fahrer die Strecke in Angriff nahmen, hatten sie auf dem Parkplatz an der Arena nach Zeit einen Slalomlauf zu absolvieren. Veranstalter dieses Gleichmäßigkeitsrennens für Jedermann war wiederum der Motorsportclub Oschersleben im ADAC. Bei den Motorrädern gewann Steffen Wiche vom gastgebenden MSC auf seiner BK 350, bei den Autos siegte das Team Dudda in einem Smart. Zwei alte Armeefahrzeuge des Typs B 1000 und W 50 färbten das Teilnehmerfeld zudem olivgrün.

Die Strecke führte die Bode-Zielfahrer von Oschersleben aus in den Harz. Nach genau 138,3 Kilometern erreichten sie das Ziel – Ausleben. Während beim Start noch dichter Nebel herrschte, hatte sich am Vormittag die Sonne durch die Wolken gekämpft.

Nach dem Mittagessen in Ausleben fuhren die Teilnehmer zurück nach Oschersleben. Auf der Grand Prix-Strecke durften sie zum Abschluss drei Runden in der Motorsport Arena Oschersleben fahren. "Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei der Arena- Geschäftsführung bedanken. Und natürlich bei allen Helfern, die die Bode-Zielfahrt organisatorisch unterstützten", sagte Jens Wende, 2. Vorsitzender des Motorsportclubs Oschersleben.

Bei der Oschersleber Bode-Zielfahrt benötigen die Teilnehmer keine Rennfahrerlizenz. Lediglich ein gültiger Führerschein und ein zugelassenes Fahrzeug sind erforderlich. Entlang der vorgegebenen Strecke kam es zu unangemeldeten Zeit- und Durchfahrtskontrollen. Bei der Zielfahrt müssen sich die Teilnehmer an die Straßenverkehrsordnung halten. "Das ist eine verkehrserziehende Aktion", verdeutlichte Wende. Da sich bei der Zielfahrt keine Verkehrsunfälle ereigneten, in die Teilnehmer verwickelt waren, sah der MSC-Vize diesen Sinn der Zielfahrt als erfüllt an. Wobei der Spaß am Fahren im Mittelpunkt gestande habe.

Bilder