In der Neuwegersleber Landgaststätte hat der Börde-Stammtisch der Geflügelzüchter sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Dieser Stammtisch kommt jede Woche zusammen.

Neuwegersleben. Was im Jahr 2001 durch ein zufälliges Treffen zweier Familien beim Einkauf begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Gemeinschaft von Männern mit nahezu gleichen Freizeitinteressen. Dieses Hobby lässt die Rassegeflügelzüchter in regelmäßigen Abständen zusammensitzen, um alles zu diskutieren und auszuwerten, was es rund um "das liebe Federvieh" zu berichten gibt.

Der Börde-Stammtisch der Rassegeflügelzüchter feierte jetzt sein zehnjähriges Bestehen in der Landgaststätte Kobbe Neuwegersleben. Heinrich Düber ließ in seiner Festrede noch einmal alle Jahre Revue passieren. Zu den damaligen Gründungsmitgliedern Dieter Neumann aus Oschersleben und Wilfried Dittrich aus Alikendorf gesellten sich mehr und mehr Geflügelzüchter, so dass es während der wöchentlichen Stammtisch-Zusammenkünfte genügend Themen rund um das Geflügel gab. "Im zehnten Jahr unseres Bestehens sind wir genau zehn Mitglieder", berichtete Heinrich Düber und verwies dabei auf die gleichen Interessen der Herren, die neben der Freude amRassetier auch den Tierschutz sowie alle weiteren Grundanforderungen des Statuts des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter in den Mittelpunkt ihres Handelnsstellen würden. "Der rege Austausch der Züchter untereinander hilft jedem Einzelnen bei der Zucht und Pflege seiner eigenen Tiere. Obendrein ist auch die Mitwirkung an der Förderung des Tier- und Artenschutzes sowie die Bekämpfung von Tierseuchen ein wichtiges Anliegen aller", so Heinrich Düber. Wie er weiter sagte, bietet das "illustrierte Tagebuch" des Bördestammtisches "einen einzigartigen Nachweis über die bisher erreichten Ergebnisse, Einzelerfolge und Spitzenleistungen, die sich letztendlich auch durch gegenseitige Hilfe und Ergänzung untereinander mitgestaltet haben".

Die Stammtischrunden seien von Kontinuität und Ausdauer geprägt, berichtete Heinrich Düber weiter, verwies aber auch darauf, dass Kritik auf jeden Fall erlaubt sei.

Gemeinsame Züchter- und Schauenbesuche prägen das Image der Gruppe, ebenso wie ein offenes Ohr für die Gemeinnützigkeit. So versorgten die Herren vom Stammtisch mehrmals die Oschersleber Tafel mit frischen Eiern und unterstützten das Tiergehege im Wiesenpark mit der Bereitstellung von Tieren aus dem eigenen Bestand. Ein Besuch des Naumburger Taubenmarktes, Fahrten zum Hamburger Hafen, in den Spreewald oder zur Grünen Woche nach Berlin untermalten das rege Gemeinschaftsleben der Rassegeflügelzüchter.

"Dennoch sollen auch unsere Züchterfrauen nicht zu kurz kommen", wusste Heinrich Düber weiter zu berichten, denn auch die holde Weiblichkeit wurde zu Stammtischhöhepunkten geladen. "Wir sind sehr froh darüber, dass sich mit dem Bördestammtisch eine so schöne Gemeinschaft entwickelt hat und sehen es gern, wenn unsere Männer wöchentlich tagen", bestätigten die Züchterfrauen Christine Goltz und Elly Böhme, diezum Jubiläumanwesend waren.

"Wir freuen uns sehr, dass es diese Art von Erfahrungsaustausch gibt", lobte auchBernd Riethausen während der Festveranstaltung.